Der erste Dorfflohmarkt am Sonntag in Rödgen war ein Erfolg - »mit überraschend großer Resonanz«, wie nicht nur Tom Wolf von der Freiwilligen Feuerwehr sagte. Hatten alle Beteiligten mit Blick auf die Sommerhitze mit weniger Publikum gerechnet, folgten viele Besucher auch von außerhalb der Einladung und flanierten durch die Ortsstraßen.

Über 40 Bürger hatten Stände aufgebaut. Vor ihren Türen, in Höfen, Garagen und Vorgärten boten sie allerhand Dinge rund um den Haushalt an. Von Spielzeug, Kleidung, Haushaltsgeräten und Büchern bis zu Werkzeug oder Möbeln gab es so manches Schnäppchen. Auch für den Hunger war gesorgt. Während die Mitglieder des Kleingartenvereins am Sportplatz Grillwürstchen, Kaltgetränke, Kaffee und Kuchen servierten, stellte die Freiwillige Feuerwehr wettertechnisch den Speiseplan um. Statt deftiger Speisen aus dem Kessel gab es Spießbraten im Brötchen, Pommes und Eis. Bei den Kaltgetränken durfte auch Eiskaffee nicht fehlen.

Feuerwehr präsentiert sich

»Nach eineinhalb Stunden waren Spießbraten und Pommes ausverkauft«, berichtete Björn Noreik, Vereinsvorsitzender der Feuerwehr. 20 Kilo Fleisch wurden verarbeitet. »Gerade am Mittag kamen viele Besucher«, ergänzte der stellvertretende Wehrführer Tom Wolf. Der Dorfflohmarkt sei eine gute Möglichkeit, um über die Arbeit der Feuerwehr zu informieren. Fahrzeuge konnten besichtigt werden, darunter die Drehleiter aus der Kernstadt. »Uns wurden viele Fragen gestellt«, sagte Wolf. Mit interessanter Erkenntnis. Viele Bürger glauben immer noch, die Freiwillige Feuerwehr in Bad Nauheim sei eine reine Berufsfeuerwehr, was nicht stimmt und einmal mehr verdeutliche, wie wichtig der Dialog mit den Menschen sei.

Der Dorfflohmarkt startete eigentlich um 11 Uhr. Aber bereits um 8 Uhr kamen die ersten Besucher in den Vorgarten von Marianne Behl. »Wir haben sie natürlich reingelassen«, sagte Carola Bergmann, die gemeinsam mit Behl den Vorgarten hergerichtet hatte. Beide Damen sind mit dieser Premiere höchst zufrieden. »Flohmärkte liegen voll im Trend«, sagte Erster Stadtrat Peter Krank, der mit Bürgermeister Klaus Kreß das Angebot vor Ort in Augenschein nahm. Beide lobten die Idee und Umsetzung, den einladenden Charme und das vielfältige Angebot. Zum Erfolg trug sicher bei, dass Gewerbe und Neuwaren außen vor waren. Persönliche Kontakte und nette Gespräche bereicherten den Flohmarkt, sagten Beatrix Wisotzki und Stefan Grüttner vom Kleingartenverein. »Einer Wiederholung steht nichts im Weg«, sagte Ortsvorsteherin Gisela Babitz-Koch. Auch gibt es bereits Interesse in Wisselsheim, einen Dorfflohmarkt auszurichten. »Beim nächsten Flohmarkt fangen wir dann vielleicht früher an«, meinte die Ortsvorsteherin.

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