23. Oktober 2018, 19:27 Uhr

Mehr Seelsorge versprochen

23. Oktober 2018, 19:27 Uhr
Vertreter von katholischer Kirche und Polizei unter ihnen Weihbischof Dr. Udo Bentz (M.) und Polizeipräsident Bernd Paul (2. v. r.) haben sich kürzlich zum Austausch getroffen. (Foto: pv)

Vertreter der Polizei und katholischen Kirche tauschten sich kürzlich in Friedberg aus. Polizeipräsident Bernd Paul, der Leiter der Polizeidirektion Wetterau, Ralph-Dieter Brede, sowie Weihbischof und Generalvikar Dr. Udo Bentz trafen sich zum Gespräch. Dabei stellte Benz fest, dass Polizisten während ihrer Arbeit häufig Angriffen, Gefahren und vielfältigen Belastungen ausgesetzt seien. Neben der erfolgreichen Zusammenarbeit in der Notfallseelsorge bot Bentz seelsorgerische Verfügbarkeit seiner Mitarbeiter für Polizisten an.

Paul erklärte, dass das Polizeipräsidium über eine Million Einwohner in 88 Kommunen betreue. Im Vorjahr gab es 156 122 Einsätze wegen Notrufen, mehr als 24 000 Verkehrsunfälle und 45 344 Straftaten. Die Aufklärungsquote liege bei rekordverdächtigen 63,1 Prozent.

Gemeinsame Verantwortung

Weihbischof Dr. Bentz sagte, nur durch Besuche sei es möglich festzustellen, ob Kirche ihre Mitglieder tatsächlich erreiche und die Zusammenarbeit funktioniere. Er verwies auf die gemeinsamen Themen von Polizei und Seelsorge und der damit einhergehenden Verantwortung für die Gesellschaft.

Kriminaldirektor Ralph-Dieter Brede stellte die Polizeidirektion Wetterau mit ihren Polizeistationen und Polizeiposten, sowie der Regionalen Kriminalinspektion vor. Dabei hatten die Leiter der Polizeistationen und der Kriminalpolizei Gelegenheit vorzutragen, welche besonderen Belastungen sie bei ihnen Beschäftigen zu tragen haben.

Erster Kriminalhauptkommissar Klaus-Dieter Schmidt informierte über die Aufgaben seiner Mitarbeiter. Dabei sei klar geworden, mit welchen Belastungen die Bearbeitung von Tötungs- und Sexualdelikten einhergeht. Schmidt hob hervor, wie gut sich die Supervisionsveranstaltungen für seine Mitarbeiter auswirken. Polizeihauptkommissar Frech erläuterte die Anpassung polizeilicher Verfahrensweisen hinsichtlich potenzieller terroristischer Bedrohung.

Die Berufe des Seelsorgers und der des Polizeibeamten gingen mit einer Menge Idealismus einher, sagte Bentz.

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