05. März 2018, 20:26 Uhr

Mehr »Gleichbehandlung« gefordert

05. März 2018, 20:26 Uhr
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Aus der Redaktion
CDU-Politiker informieren sich beim TSV Friedberg-Fauerbach und nehmen von ihrem Besuch auch kritische Töne bezüglich Hallenzeiten und Unterstützung durch die Stadt mit. (Foto: pv)

Zu einem Gespräch haben sich Mitglieder aus Fraktion und Vorstand der Friedberger CDU samt Bürgermeister Dirk Antkowiak mit Vorstandsmitgliedern des TSV Friedberg-Fauerbach in der vereinseigenen Halle in Fauerbach getroffen. Vorstandssprecher Martin Göller stellte das Angebot des TSV vor. In der Öffentlichkeit würden am meisten die 300 Leistungssportler wahrgenommen, die auf allen Ebenen von den Kindern bis zu den Senioren an den Start gingen. Dabei werden von den Kreismeisterschaften über Hessen- und deutsche Meisterschaften bis hin zu Weltmeisterschaften regelmäßig Titel und Bestleistungen »gesammelt«.

Doch das Angebot beim TSV ist weitaus größer. Über 500 Mitglieder nutzen ständig die Angebote im Gesundheits- und Breitensport. Insgesamt stehen dafür 40 lizenzierte Übungsleiter zur Verfügung. Mit 100 Stunden Sportangebot pro Woche stößt der Verein laut Göller an die Kapazitätsgrenzen der Sporthallen in Friedberg. »Leider stehen die kreiseigenen Schulturnhallen in den Ferien und an Wochenenden nicht zur Verfügung. Das ist ein unmöglicher Zustand«, kritisierte Göller. Dagegen lobte er die Stadt Friedberg, die das Burgfeld mit seinen Laufbahnen und die Sporthalle in Ockstadt ganzjährig für den Vereinssport zur Verfügung stelle. Hans-Joachim Müller, im TSV-Vorstand für den Bereich Verwaltung zuständig, rügte eine aus seiner Sicht Ungleichbehandlung der Sportvereine in Friedberg. Während die Fußballvereine bezüglich ihrer Sportstätten großzügig von der Stadt unterstützt würden, müsste der TSV alles, was rund um die 1957 erbaute Halle anfalle, selbst stemmen. »Wir bitten die Politik um mehr Gleichbehandlung«, wandten sich Müller und Göller an die CDU-Vertreter.



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