Wetterau

Maar: Für eine Lagerbildung stehe ich nicht zur Verfügung

Nach der Ankündigung der SPD, bei der Stichwahl Christoph Käding zu unterstützen (WZ von gestern), hat sich Bürgermeisterkandidat Steffen Maar zu Wort gemeldet. Dass die SPD seine politische Unabhängigkeit infrage stellt, weil er sich im Wahlkampf mit Bundes- und Landespolitikern von CDU, Grünen und FWG getroffen hatte, bedaure er, schreibt Maar. Dennoch will er »den guten Dialog der letzten Wochen mit den Rosbacher Sozialdemokraten fortsetzen«. Für eine Lagerbildung stehe er nicht zur Verfügung. Maar bedankte sich in seiner Pressemitteilung zudem bei der Wählergruppe »SALZ« für deren Wahlempfehlung.
07. November 2018, 20:06 Uhr
Redaktion

Nach der Ankündigung der SPD, bei der Stichwahl Christoph Käding zu unterstützen (WZ von gestern), hat sich Bürgermeisterkandidat Steffen Maar zu Wort gemeldet. Dass die SPD seine politische Unabhängigkeit infrage stellt, weil er sich im Wahlkampf mit Bundes- und Landespolitikern von CDU, Grünen und FWG getroffen hatte, bedaure er, schreibt Maar. Dennoch will er »den guten Dialog der letzten Wochen mit den Rosbacher Sozialdemokraten fortsetzen«. Für eine Lagerbildung stehe er nicht zur Verfügung. Maar bedankte sich in seiner Pressemitteilung zudem bei der Wählergruppe »SALZ« für deren Wahlempfehlung.

Die CDU hat derweil das Wahlergebnis analysiert und kommt laut Fraktionsvorsitzendem Jörg Egerter zu dem Schluss, dass die 31,16 Prozent für Maar ein Etappensieg und eine gute Ausgangsbasis für die Stichwahl sind. Maar stehe für ein behutsames und nachhaltiges Wachstum, »ohne dabei die erforderliche Entwicklung der Stadt aus den Augen zu verlieren«. Mit ihm werde es daher kein »Weiter so« in der Rosbacher Politik geben, verspricht Egerter. Maar könne mit allen politischen Kräften im Parlament zusammenarbeiten. Auch seine Verbindungen zu den politisch Verantwortlichen in Bund, Land und Kreis seien »eine hervorragende Basis, um als Bürgermeister erfolgreich zu sein«.

Das schlechte CDU-Ergebnis bei der Landtagswahl begründete Egerter mit der Großen Koalition im Bund, deren Vertreter sich stärker um die Belange der Bürger kümmern sollten »als ständig um sich selbst«.

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