14. Mai 2019, 20:06 Uhr

Landfrauen in neuer Frankfurter Altstadt

14. Mai 2019, 20:06 Uhr
Stadtführer Jens-Peter Meyer weiß viele interessante Details zu Frankfurts Altstadt und führt die Landfrauen durchs Areal. (Foto: bf)

Frankfurt ist eine Stadt der Gegensätze. Ein Teil davon ist die neue Altstadt, deren Aufbau im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde. Ein Grund für die Heuchelheimer Landfrauen sich die Gegend um den Hühnermarkt genauer anzusehen. Um die neue Altstadt zu verstehen, sei ein Gang über den Römerberg vorbei am ältesten noch erhaltenen Gebäude dem »Haus Wertheim« empfehlenswert, erklärte der Stadtführer Jens-Peter Meyer.

Geschichte, Bummel und Apfelwein

Direkt neben dem einzigen Gebäude, das dank eines Schutzes das Bombeninferno von 1944 überstand, ragt völlig aus Glas die Fassade der evangelischen Akademie empor. »Frankfurt hat sich gewandelt«, sagte Meyer. Das sei auch in der neuen Altstadt zu erkennen. Hier sind in einer Planungszeit von zehn Jahren und einer Bauzeit von vier Jahren 35 Häuser mit 86 Eigentumswohnungen, Geschäfte, Cafés und Restaurants mit Bezug zur Region, zwischen Dom und Römer entstanden.

Außen wirken die Fassaden historisch, dahinter wurde mit modernen Materialien gebaut. Binnen weniger Monate habe sich das Areal zu einer der meist besuchten Gegenden in Frankfurt entwickelt.

Straßenmusiker, Gaukler, Gästescharen mit Führern und Individualbesuchern bevölkern die neue Altstadt. Für die Bewohner sei das alles andere als angenehm, ein Geräuschpegel, 98 Dezibel, sei dort gemessen worden. Ein Bummel durch die neue Altstadt mit dem Krönungsweg, dem archäologischen Garten, der vom Stadthaus überbaut ist, dem Wohnhaus von Goethes Tante Melber, in dem das Struwwelpeter-Museum eröffnet wird, dem Gebäude Haus »Goldene Waage«, Stolzebrunnen und Stolzemuseum ist eine Zeitreise durch die Frankfurter Geschichte verbunden. In jedes der Häuser seien alte Teile der Originalgebäude verbaut worden. »Die Besichtigung eröffnet andere Blickwinkel auf eine Gegend in Frankfurt, die sich völlig verändert hat«, urteilte eine Landfrau. Nach einem Stopp in den Cafés am Römerberg und einem kurzen Bummel ging’s gemeinsam in eine Apfelweinwirtschaft, ehe die 40 Landfrauen und Landmänner mit der Bahn zurück in die Wetterau fuhren.

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