18. April 2017, 20:13 Uhr

Lagerfeuerromantik pur

18. April 2017, 20:13 Uhr
Eines der Highlights: Die Kinder grillen leckeres Stockbrot am offenen Feuer. (Foto: pv)

Steaks, Bratwurst und Brezeln gab es am Karsamstag beim dritten Osterfeuer des BUND-Ortsverbands Rosbach in Rodheim. Auf der Streuobstwiese sollte der Baumschnitt der letzten Schnittmaßnahmen verbrannt werden. Neben der festen Nahrung gab es Apfelsaft und -wein von heimischen Streuobstwiesen, »Abbelseggo« und »Hamstersaft«, von dessen Erlös ein Teil zur Erhaltung des Lebensraums für Feldhamster verwandt wird.

Begonnen hatte der Karsamstag mit der Einweihung des BUND-Schäferwagens. Dafür hatte das Natur-Scout-Team alle Scouts zwischen sechs und 13 Jahren zum »Spielen und Malen zum Osterfest« für drei Stunden eingeladen. Elf Kids teilten sich in zwei Gruppen – jeweils geleitet von Johanna Baum und Merle Riegger. Die beiden Gruppen traten gegeneinander bei Osterspielen an und bemalten gemeinsam mit Naturfarben selbst gefärbte Eier mit Ostermotiven.

Auch zeitweiser Regen konnte die Stimmung unter den Kindern nicht trüben. Dafür war der Schäferwagen, in dem alle Kinder bequem unterkamen und weiterspielen konnten, perfekt geeignet. Natur-Scout-Betreuer Uwe Steib war begeistert über die Teamfähigkeit und den Zusammenhalt.

Guter Geschmack dank Asche

Während die Natur-Scouts am Nachmittag noch Regenschauer hinnehmen mussten, die ihnen allerdings im neuen Schäferwagen nichts anhaben konnte, hörte rechtzeitig zu Beginn der abendlichen Veranstaltung der Regen auf. Und obwohl es recht frisch war, kamen viele Familien aus allen Stadtteilen zum Osterfeuer – BUND-Mitglieder, Obstbaumpaten, Naturscouts, Amphibienschützer und viele Naturverbundene.

Die Kinder tummelten sich auf der weitläufigen Wiese, bis dann endlich ein kleines Extrafeuer entzündet wurde, an dem sie ihr Stockbrot backen konnten. Dass dies bekanntlich viel besser schmeckt als das vom Bäcker, liegt wohl auch an der Asche und dem Verbrannten. Schwierig war es danach, die Reste des klebrigen Teigs von den Fingern zu bekommen.

Norbert Schön sorgte dafür, dass die Steaks und Würstchen gegrillt wurden – unterstützt durch Dorothee Kurth. Brigitte Hirsch und Lina, die Enkelin des BUND-Vorsitzenden Dieter Kurth, reichten Getränke aus dem Schäferwagen, für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Und dann kam auch sie, die Blütenkönigin Kristina I. Sie war der Einladung gefolgt und wurde herzlich begrüßt. Sie verlieh mit ihrem Gefolge diesem Osterfeuer einen besonderen Glanz.

Als die Dämmerung begann, konnte endlich der große Asthaufen entzündet werden. Markus Schäfer hatte den Baumschnitt sorgfältig aufgeschichtet und so dafür gesorgt, dass die Gasflamme das Holz leicht entzünden konnte. Schnell züngelten die Flammen empor und erfassten den ganzen Reisighaufen. Kinder und Eltern scharten sich um das wärmende Feuer und schauten faszinierend in die Glut und dem Spiel des Feuers zu.

Jetzt kamen die Gitarristen zum Einsatz. Wolf Fitzner, Heinz Jahr, und Jürgen Kröger, begleitet von Benny Muhle an der Rhythmuskiste, spielten und sangen bekannte Lieder. So wurde manche Kindheits- und Jugenderinnerung wieder wach. Während Uwe Steib dafür sorgte, dass das Feuer genügend Nahrung bekam, kam richtige Lagerfeuerromantik auf.

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