Wetterau

Lärmschutz fehlt

Eine lebhafte Diskussion um alle Projekte, die in den kommenden sechs Jahren in Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg umzusetzen sind, entspann sich kürzlich bei einer öffentlichen Veranstaltung der SPD-Bürgermeisterkandidatin Kristina Paulenz im Rittersaal des Schlosses. Auch Fraktionsmitglieder standen für Fragen aus dem Plenum zur Verfügung, wie Paulenz in einer Presseerklärung schreibt.
28. Februar 2018, 19:41 Uhr
Redaktion
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Kristina Paulenz mit ihrem Team. Auch der frühere Landrat Joachim Arnold (2. v. l.) unterstützt sie im Wahlkampf. (Foto: pv)

Eine lebhafte Diskussion um alle Projekte, die in den kommenden sechs Jahren in Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg umzusetzen sind, entspann sich kürzlich bei einer öffentlichen Veranstaltung der SPD-Bürgermeisterkandidatin Kristina Paulenz im Rittersaal des Schlosses. Auch Fraktionsmitglieder standen für Fragen aus dem Plenum zur Verfügung, wie Paulenz in einer Presseerklärung schreibt.

Die Kandidatin stellte ausführlich die Vorschläge zur Umsetzung einer neuen 2-in-1-Halle vor. Der ehemalige Landrat Joachim Arnold erläuterte die Vorteile einer Beteiligung an dem geplanten Zweckverband zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Strukturförderung, die beispielsweise in dem Neubaugebiet in der Schießhütte oder am Lekkerkerkplatz schon zügig umgesetzt werden könnten. In diesem Zusammenhang verwies Fraktionsvorsitzender Joachim Reimertshofer darauf, dass die SPD-Fraktion bereits einen entsprechenden Antrag für die nächste Gemeindevertretersitzung eingereicht habe.

Beim Thema Schießhütte bemängelte Paulenz, dass bislang keinerlei Lärmschutz-Maßnahmen berücksichtigt seien. Fast wäre die Anmeldefrist für den Lärmaktionsplan verstrichen, wenn nicht Mitglieder der Bauausschusssitzung mit Paulenz’ Unterstützung den Bürgermeister zu sofortigem Handeln aufgefordert hätten. Der Lärmaktionsplan ermögliche die finanzielle Förderung von Schallschutzfenstern sowie schallmindernden Balkon- und Fenstervorbauten durch das Land Hessen. »Hier wäre nicht nur Geld, sondern auch eine Erhöhung der Lebensqualität in Ober-Mörlen einfach verschenkt worden«, sagte Paulenz. Insbesondere eine Lärmschutzwand käme nicht nur den Käufern von Grundstücken in der Schießhütte zugute, sondern dem ganzen Ort. Denn hierbei könne beantragt werden, dass der bestehende Lärmschutz zwischen Jahnstraße und Nauheimer Straße um rund 1450 Meter bis zur Raststätte Wetterau erweitert werde.

Paulenz kündigte an, im Falle ihrer Wahl dafür zu kämpfen, dass die Lärmbelästigung durch die Autobahn verringert werde, nicht nur durch Lärmschutzwände, sondern auch durch Einsatz gegen eine Verlegung der Wetterauer Raststätte näher an den Ort.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/Wetterau-Laermschutz-fehlt;art472,397316

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