18. Dezember 2017, 10:00 Uhr

CDU vor der Wahl

Klaus Dietz hört auf, Puttrich will Landtagsmandat

Die Wetterauer CDU stellt die Weichen für die Landtagswahl 2018. Wie die Union mitteilt, wird der Bad Nauheimer Klaus Dietz nicht erneut antreten.
18. Dezember 2017, 10:00 Uhr
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Von Ines Dauernheim
Klaus Dietz

Dietz ist seit 20 Jahren Abgeordneter für den Wahlkreis 26 (Ostkreis). Hingegen möchten die beiden anderen Wetterauer Landtagsabgeordneten Norbert Kartmann (68, Wetterau Nord), der seit fast 15 Jahren Landtagspräsident ist, und Tobias Utter (55, Wetterau Süd) erneut für einen Platz im Landtag ins Rennen gehen.

»Der Termin für die Landtagswahl liegt noch nicht fest«, erklärt die designierte CDU-Kreisgeschäftsführerin Rebecca Menzel. Der CDU-Kreisvorstand bereite sich auf die Wahl vor, die vermutlich im Herbst sein werde. Es gelte die Wahlkreisbewerber für die drei Wetterauer Wahlkreise zu nominieren. Am 16. und 17. Februar werden die Wahlkreisdelegierten über die Vorschläge des Vorstands entscheiden. In einer Pressemitteilung der Kreis-CDU heißt es, dass Kreisvorsitzende Lucia Puttrich mit den drei Abgeordneten Gespräche geführt habe. Dabei hätten Utter und Kartmann erklärt, dass sie erneut kandidieren möchten. Kartmann werde für den Fall einer erneuten Wahl in den Landtag nicht mehr als Landtagspräsident zur Verfügung stehen. Der 61-jährige Dietz habe seinen Rückzug angekündigt.

 

Respekt vor Dietz' Entscheidung

 

Dies habe er den CDU-Mitgliedern seines Wahlkreises in einem Brief bereits mitgeteilt. Diese Entscheidung mache es nötig, für den Osten der Wetterau einen neuen Bewerber zu finden. Puttrich habe den Parteivorstand informiert, dass sie sich um die Kandidatur in diesem Wahlkreis bewerben werde: »Ich bin Mitglied des Landtags, allerdings ohne einen eigenen Wahlkreis. Nun kann ich mich auch um den Wahlkreis bemühen, in dem ich wohne und lebe«, sagte die Staatsministerin, die in Nidda wohnt, wo sie 14 Jahre Bürgermeisterin gewesen ist.

»Der Entscheidung von Klaus Dietz, nicht erneut kandidieren zu wollen, begegnen wir mit großem Respekt«, erklärte Puttrich. Im östlichen Wetteraukreis, der lange Zeit als SPD-Hochburg galt, sei es Dietz gelungen, vier von sechs Landtagswahlen zu gewinnen und das Direktmandat zu holen. (Foto: kai)



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