30. Januar 2018, 19:34 Uhr

Klassensatz »Amerikanische Spuren«

30. Januar 2018, 19:34 Uhr
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Aus der Redaktion
Gemeinsam für die Bildung engagieren sich (v. l.): Uta Stitterich, stellvertretende Schulleiterin der Ernst-Ludwig-Schule, Jürgen Burdak, Präsident der Bürgerstiftung, Klaus Ruppert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung und ELS-Fachbereichsleiterin Annette Hebbeker-Meyer. (Foto: Frank Weber)

Bad Nauheim (pm). Herzlich empfangen wurden der Präsident der Bürgerstiftung, Jürgen Burdak und das geschäftsführende Vorstandsmitglied Klaus Ruppert in der Ernst-Ludwig-Schule von der stellvertretenden Schulleiterin Uta Stitterich und der Fachbereichsleiterin des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes Annette Hebbeker-Meyer.

Anlass war die Vorstandsentscheidung, der Ernst-Ludwig-Schule jeweils einen Klassensatz der Buchreihe »Amerikanische Spuren in Bad Nauheim« Band 1 und Band 2 kostenfrei zu überlassen.

Ein Klassensatz umfasst je 30 Exemplare. Dies ist sicherlich nicht nur ein Zugewinn für die Unterrichtsgestaltung, sondern auch eine erfreuliche Spende an die Schülerinnen und Schüler, wenn man bedenke, dass Band 1 und Band 2 zu je 9,80 Euro im Buchhandel angeboten werden.

Die Bürgerstiftung, so Präsident Jürgen Burdak, sieht dieses Geschenk als Teil des Projektes »Schülerförderung« an. Die Bürgerstiftung freut sich, dass sie so einen kleinen Beitrag zum Verständnis über den demokratischen Wiederaufbau in der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg leisten kann.

Uta Stitterich, stellvertretende Schulleiterin und Annette Hebbeker-Meyer, Fachbereichsleiterin des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes bedankten sich für die großzügige Bücherspende, an deren Entstehung der ehemalige Stiftungspräsident Armin Häfner großen Anteil hatte. Die beiden Bände seien eine Bereicherung für die schulische Arbeit, stellten Stitterich und Hebbeker-Meyer fest, vor allem im Fach Geschichte für die Klassen 10 und die Oberstufenklassen.

Eine Bürgerstiftung ist unabhängig. Sie arbeitet gemäß des Prinzips »Bürger für Bürger«. Alle Helfer einer Bürgerstiftung arbeiten unentgeltlich. Die Bürgerstiftung lebt nach eigenen Angaben vom und arbeitet mit dem Geld der Bürger einer Stadt. Das eingezahlte Geld der Bürger ist das Stiftungskapital. Dieses müsse gewinnbringend angelegt werden und immer erhalten bleiben.

Die Bürgerstiftung »Ein Herz für Bad Nauheim« fördere und initiiere gemeinnützige Projekte im Bereich von Bildung, Jugend, Kultur, Soziales, Sport und Umwelt. Es sei jedoch nicht ihre Aufgabe, kommunale und soziale Verpflichtungen der Stadt zu übernehmen.



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