30. Oktober 2019, 20:01 Uhr

Kerb erstmals im Zelt

30. Oktober 2019, 20:01 Uhr
Die vierköpfige Live-Band namens »Die Arschlöcher« hat es vor wenigen Wochen noch gar nicht gegeben.

Ein neues Konzept hatten sich ältere und jüngere Kerbburschen für die in den vergangenen Jahren eingeschlafenen Kirmesfeiern einfallen lassen. So wurde heuer die erste Zeltkerb des Ortes aus der Taufe gehoben - und das galt wörtlich genommen, zumindest für den Kerbsonntag: Es herrschte Dauerregen.

Für die vier Tage hatten die Ideengeber ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt zusammengestellt, das von den vielen Besuchern gut angenommen wurde. Am Freitag startete man auf dem Sportplatz mit dem Verbandsspiel der 2. Mannschaft des SKV gegen Groß-Karben. Anschließend ging es zum Kerbeinklang ins Vereinslokal »Zum Raabennest«, das seit Jahrzehnten das Stammhaus der Beienheimer Kirmesfeiern ist. Am Samstag traf man sich zuerst wieder auf dem Sportplatz zum Spiel der 1. Mannschaft. Mit viel Kampf, Moral und etwas Glück reichte es zu einer Nullnummer gegen den Favoriten aus Dortelweil. Nun konnte man gut gelaunt das Wochenende ansteuern.

Freibier zum MIttagstisch

Bei wunderbarem Oktoberwetter begleitete das Musikcorps aus Dorheim das Einholen und Aufstellen des Kerbbaums durch die Feuerwehr. Mit dem anschließenden Fass- anstich durch Stadtverordnetenvorsteherin Lena Herget-Umsonst begann bei zünftiger Livemusik die Dorf-Party im Zelt.

Die Live-Band hatte es in sich. Alle Besucher, auch aus den Nachbarorten, waren auf den Auftritt gespannt. Fünf Wochen vorher wussten selbst die vier Musikanten noch nichts von ihrer Formation - selbst ein Name war noch nicht gefunden. Der sollte aus dem ersten zugerufenen Stichwort aus der Menge gebildet werden, das wünschten sich die Akteure André Knorr, Fabian Hachenburger, Stefan Bischoff und Thomas Kolodzeiski. Ohne ein Musikstück von sich gegeben zu haben, war die Band »Die Arschlöscher« gegründet. Besser hätte der Abend für Stimmung und Partylaune nicht starten können. Pünktlich zum Zeltgottesdienst am Sonntagmorgen fing es an zu regnen. Prädikantin Regina Bechstein-Walther konnte zu ihrer gekonnten Kirmes-Predigt trotzdem zahlreiche Besucher empfangen. Musikalisch umrahmt durch Udo Franzke war dies ein gelungener Einstieg für das Sonntagsprogramm. Nach einem deftigen Mittagstisch mit Freibier und sonstigen Getränken machte die »Oberhessiche Dampfmusik« mit zünftiger »dicke Backmusik« Stimmung.

Mit dem Auftritt des Beienheimer Gesangvereins »Eintracht« wurden Kaffee und Kuchen zu sich genommen und zwischendurch auch noch Bingo gespielt. Der Kerbsonntag klang mit DJ-Musik und nachlassendem Regen aus. Man freute sich auf den Frühschoppen am Montagmorgen im »Raabennest« und auch im Zelt auf dem Festplatz.

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