24. August 2017, 20:24 Uhr

Kandidat Markus Fenske will Altstadt entwickeln

24. August 2017, 20:24 Uhr
Die Geschäftsführer Steffen Schill (l.) und Steffen Mörler (r.) empfangen Markus Fenske in der Usagasse 14. (Foto: pv)

Grüne-Bürgermeisterkandidat Markus Fenske und der Sprecher der Friedberger Grünen, Rudi Mewes, haben den Traditionsbetrieb Hofbäckerei Mörler in der Usagasse besucht. Geschäftsführer Steffen Mörler erläuterte, welche Entscheidungen der letzte Betrieb des Bäckerhandwerks in Friedberg in den vergangenen Jahren getroffen hatte, um den Betrieb zukunftssicher weiterführen zu können. Um Investionsentscheidungen treffen zu können und die Weiterführung des Betriebs abzusichern, habe er Bäckermeister Steffen Schill als Partner im Geschäft gewonnen und ein zusätzliches Bäckereigeschäft in Bad Nauheim übernommen. »Dabei werden handwerkliche Standards hochgehalten, auf Convenienceprodukte und Zusatzstoffe verzichtet und 16 Arbeits- und Ausbildungsplätze in Friedberg abgesichert«, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen.

 

Option: Gebäude kaufen

 

Ausführlich wurde die Situation in der Friedberger Altstadt besprochen. Fenske erläuterte seine programmatische Ankündigung, »die Altstadt zur Chefsache zu machen«. Ein Bürgermeister müsse sich die Probleme der Anwohner und Gewerbebetriebe genau anhören und sich auch persönlich engagieren. Die Stadt müsse Kümmerer in Bezug auf soziale Probleme sein, aber auch mit der Ordnungsbehörde wirkungsvoller als bisher auftreten. Weiterhin gelte es, quasi als Anwalt der Interessen der Altstadt beispielsweise darauf zu dringen, dass auch die Behörden des Wetteraukreises ihrer Verantwortung gerecht werden. »Darüber hinaus muss die Stadt auch den Mut aufbringen, durch Ankauf einzelner Gebäude gestaltend auf die Altstadt einzuwirken«, erklärte Fenske. »Wenn es wirtschaftlich vertretbar ist, kann dies ein Beitrag sein, die Altstadt als Wohnquartier und Gewerbezone weiterzuentwickeln.«

Mörler erläuterte, dass die aktuelle Situation sowohl für ihn als Anwohner als auch für den Betrieb nicht einfach sei, was sich beispielsweise an dem Problem des Wildparkens zeige. Hingegen zeigten sich alle Gesprächspartner erfreut, dass die Weiterführung des Quartiersmanagements durch das Diakonische Werk im Fünf-Finger-Treff positiv ankomme und die Mitarbeiter dort als Ansprechpartner akzeptiert seien.

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