06. August 2017, 18:18 Uhr

Im Hochhausbau erfolgreich

06. August 2017, 18:18 Uhr
Lupp baut auch den Omniturm in Frankfurt.

»Es läuft«, sagte Thomas Lupp, Gesellschafter des Bauunternehmens Lupp, im Gespräch mit dem CDU-Arbeitskreis Wirtschaft und Landtagsabgeordnetem Klaus Dietz. Das gelte nicht nur wirtschaftlich, sondern auch operativ, ergänzte der kaufmännische Geschäftsführer Matthias Kaufmann.

Der technische Geschäftsführer Thilo Moser berichtete, wie sich die Firma zu einem innovativen Baudienstleistungsunternehmen entwickelt habe. So ist Lupp im Hochhausbau erfolgreich, baut etwa in Frankfurt den 185 Meter hohen Omniturm. Dieser neue Büro- und Wohnturm entsteht in einer der letzten Baulücken im Bankenviertel und ist ein Hingucker, vor allem wegen seines »Hüftschwungs« auf halben Gebäudehöhe.

»Durch unsere Unternehmenskultur und Innovationskraft sind wir im letzten Jahrzehnt zum führenden Bauunternehmen in der Region Rhein-Main geworden und haben viele starke Standbeine in anderen Regionen, zum Beispiel in Hamburg, Berlin und im Ausland«, sagte Firmeninhaber Lupp. Den Erfolg der Firma führen die Geschäftsführer auf eine starke Unternehmenskultur zurück. Viele Mitarbeiter arbeiteten bereits seit langer Zeit für Lupp. Entsprechend niedrig seien die Mitarbeiterfluktuation und damit auch der Verlust von Wissen und Erfahrung beim Weggang von Mitarbeitern. Dieses Wissen und die Grundlage für Innovationen werde systematisch durch Schulungen auf- und ausgebaut. Hier habe Lupp sicherlich viel früher und mehr in seine Mitarbeiter und Führungskräfte investiert als andere Wettbewerber, meinte der technische Geschäftsführer Moser. Eine große Rolle spiele auch das Qualitätsmanagement, durch das sich die Kunden auf eine hohe Bauqualität und zuverlässige Bauzeitplanung verlassen könnten.

Mit Blick auf die Zukunft und das starke Baugeschäft auch in Afrika sieht der kaufmännische Geschäftsführer Kaufmann Verbesserungspotenzial bei der Absicherung von Bauvorhaben durch Exportkreditversicherungen der Bundesrepublik Deutschland zugunsten deutscher Exporteure und Kreditinstitute. Hier seien andere Länder, insbesondere China, sehr viel aktiver als die Bundesregierung. Und im Gegensatz zu chinesischen Unternehmen schafften die deutschen Bauunternehmen durch die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen auch Wertschöpfung und Nachhaltigkeit vor Ort, statt wie chinesische Unternehmen die meisten Mitarbeiter aus asiatischen Ländern mitzubringen. (Foto: obs/Tishman Speyer)

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