12. August 2019, 20:26 Uhr

Im Einsatz für Pflanzen und Tiere

12. August 2019, 20:26 Uhr
Ein Ziel des Naturschutzfonds ist es, Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu erhalten. Daran arbeiten Jan Weckler (l.), Franka Hensen und Dario Mauermann. (Foto: prw)

Im Februar verstarb der langjährige Geschäftsführer des Naturschutzfonds Wetterau, Dr. Burkhard Olberts. Seine Nachfolge hat Franka Hensen angetreten. Mit Dario Mauermann ist das Team des Naturschutzfonds jetzt wieder komplett, wie Landrat Jan Weckler mitteilt.

Der Landschaftspflegeverband wurde 1984 gegründet und ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Vertretern aus Landwirtschaft, Kommunen und Naturschutz mit dem Ziel, gemeinsam für die Natur im Wetteraukreis aktiv zu werden. »Diese intensive und kollegiale Zusammenarbeit hat den Naturschutzfonds Wetterau so erfolgreich gemacht«, betont der Landrat, der seit Jahresbeginn dessen Vorsitzender ist.

Viele Projekte, etwa die Anlage von Streuobstwiesen, Gehölzen und Teichen als Lebensräume für Tiere und Pflanzen, konnten in den vergangenen Jahren gemeinsam mit vielen Beteiligten umgesetzt werden. Darüber hinaus ist der Naturschutzfonds für die Pflege wertvoller Landschaftsteile wie Feuchtwiesen und Magerrasen sowie die Umsetzung von Schutzmaßnahmen für besonders bedrohte Arten zuständig.

Franka Hensen arbeitet bereits seit April 2018 für den Naturschutzfonds und bringt aus vorherigen Tätigkeiten umfassende Kenntnisse mit, unter anderem im Projektmanagement, der Öffentlichkeitsarbeit und dem Verbandswesen, betont Weckler.

Seit Juli gehört auch Dario Mauermann zum Team des Naturschutzfonds. Er hat seinen Master in Naturschutz und Landschaftsökologie an der Uni Bonn gemacht. Als Sachbearbeiter für Naturschutz und Landschaftspflege soll er vielfältige Aufgaben in der Vereinsarbeit des Naturschutzfonds übernehmen - zum Beispiel das Bio-Apfel-Projekt. Mehr als 20 Teilnehmer sind es inzwischen, die das Obst auf 18 Hektar ernten. Im vergangenen Jahr gingen so 200 Tonnen Bio-Äpfel an eine Kelterei in Karben, wo sie zu Saft gepresst werden. Der Mehraufwand für Erzeuger wird durch einen Aufpreis der Kelterei honoriert. Weckler: »Nur so ist das Projekt überhaupt umsetzbar, für das wir übrigens noch Obstbauern suchen. Die Idee dahinter ist, dass mit dem Vermarktungskonzept der Schutz der Streuobstwiesen gestärkt wird.« Überdies wird Mauermann das Schäfereiberatungsprojekt übernehmen.

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