03. September 2019, 19:17 Uhr

Ideen für mehr Spenden

03. September 2019, 19:17 Uhr
Vorstandsmitglied Marion Osenberg (M.) im Kreise der siegreichen Fundraiser (v. l.) Dr. Günther Falcke, Kathrin Vogel, Angelika Gentzel und Michael Kiefer. (Foto: pm)

Der kürzlich gegründete Förderverein Hospiz Wetterau hat sich zur Aufgabe gemacht, seinen Beitrag dazu zu leisten, dass der Wetter-aukreis ein stationäres Hospiz erhält. Um die gesetzlich vorgeschriebene Finanzierungslücke in Höhe von fünf Prozent der laufenden Betriebskosten zu schließen, muss der Verein rund 80 000 Euro aufbringen - und zwar jedes Jahr. Das erfordere nachhaltiges Fundraising, heißt es in einer Pressemitteilung.

Am Wochenende haben sich Teilnehmer einer Fundraising-Ausbildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau dieser Herausforderung angenommen - ein Gewinn für beide Seiten. Ziel des Fundraisings ist es, Mitglieder und Spender zu gewinnen und die Bekanntheit in der Wetterau zu steigern. Im Tagungshaus in Arnoldshain setzten die 13 angehenden Fundraiser das Erlernte um und entwickelten in drei Gruppen Konzepte, mit denen der Förderverein Mitglieder und Spender gewinnen und seine Bekanntheit steigern kann. Die Gruppen schlugen Verbesserungen für die Öffentlichkeitsarbeit vor und planten Maßnahmen für die kommenden Jahre. »Ich hätte nie gedacht, dass in so kurzer Zeit so viele gute Ideen entstehen können«, sagte Marion Osenberg, Vorstandsmitglied des Fördervereins Hospiz Wetterau. »Wir sind sehr dankbar dafür und werden nun daran gehen, sie umzusetzen.«

Zu Übungszwecken traten die Gruppen zum Abschluss ihrer Ausbildung in einem Wettbewerb gegeneinander an und präsentierten am Samstag ihre Ergebnisse. »Es fiel uns schwer, einen Gewinner zu küren«, sagte Osenberg. »Wir freuen uns, dass wir in diesem Rahmen als Beispiel auftreten durften.«

Der Wetteraukreis, einige Kommunen und auch manche Privatpersonen sind bereits Mitglieder des Fördervereins. Die zugesagten Mitgliedsbeiträge stellen aber erst einen Anfang dar. Der Förderverein wird am Gemeindefest rund um die Bad Nauheimer Dankeskirche am 8. September teilnehmen und hofft darauf, weitere Begeisterte für die stationäre Hospizarbeit zu gewinnen.

Der Plan, das Hospiz rund um die Bad Nauheimer Johanneskirche zu bauen, werde durch das Vorhaben der Stadt, dort vorübergehend die Spielstätte unterzubringen, übrigens nicht gestört, wie es abschließend in der Pressemitteilung heißt.

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