28. März 2018, 20:33 Uhr

Hohes Niveau bei Treffpunkt Musik

28. März 2018, 20:33 Uhr
Tolles Zusammenspiel und viel Spaß beim Vortrag: Das Gitarrenensemble unter der Leitung von Vakhtang Kharebava nach dem Konzert. (Foto: pv)

Wie jedes Jahr im März veranstaltete die Musikschule ihr jährliches öffentliches Schülerkonzert Treffpunkt Musik. Hierbei zeigte sie einen großen Teil ihres Angebotes: Die Ergebnisse ihres Unterrichts für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für Anfänger, Fortgeschrittene und dem Studium nahe Schüler, für solistisches Spiel oder Musik in Ensembles. Den erfolgreichen Beginn machten Luis Bauer und Martin Schmidt gemeinsam im Trio mit ihrer Akkordeonlehrerin Petra Jehle und dem aus der Augsburger Puppenkiste bekannten »Eine Insel mit zwei Bergen«. In ungewöhnlicher Besetzung dann ein Air von Georg Friedrich Händel und ein Menuett von Johann Mattheson: selten hört man ein Quartett mit einer Altblockflöte, gespielt von Amica Moraw, und drei Bassblockflöten. Anette Bremer und Ingrid Bindhardt hatten sich diese gerade neu angeschafft und zusammen mit ihrem Lehrer Gerd Schulz musizierten alle vier diese Stücke mit schönem sonoren Ton.

Ein weiteres Menuett von Ludwig van Beethoven spielte Hanna Kaschke aus der Violinklasse von Elke Wagenhäuser, begleitet von der Klavierlehrerin Michelle Lewis.

Aus ihrer Harfenklasse hatte Julia Pritz Greta Beims gesandt.

Als erstes von insgesamt vier Werken Johann Sebastian Bachs hatte Laura Krauskopf, Klarinettenschülerin von Christopher Woods, die vierte zweistimmige Invention vorbereitet, welche sie gemeinsam mit dem Saxofonlehrer Martin Zörb vortrug. Aus den bekanntesten Werken für Cello solo trug Salome Wagner, Schülerin von Michael Ernst, die Allemande aus der ersten Suite vor.

Das Gitarrenensemble unter der Leitung von Vakhtang Kharebava hatte sich zweier »Hits« angenommen: dem zweiten Satz aus dem Kaiserquartett von Joseph Haydn, bekannt als Melodie der deutschen Nationalhymne und das Thema aus Antonio Vivaldis »Frühling«. Die sechs Spieler Maxim Gaar, Charlotte Imig, Nils Milbrath, Annika und Björn Mußdorf sowie Hannah Wendt hatten viel Spaß beim Vortrag und boten ein tolles Zusammenspiel.

Über alle Register

Wieder eine der zweistimmigen Inventionen folgte, diesmal die Nummer eins gespielt von Moritz Wirl und Martin Zörb im Saxofonduo. Zu John Dowland und Hans Leo Haßler ging es in die Renaissance mit dem Blockflötensextett Ingrid Bindhardt, Anette Bremer, Beate Durchfeld-Meyer, Anne Hild, Amica Moraw und Gerd Schulz. Diesmal waren Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassblockflöten vertreten und erzeugten einen harmonischen, alle Register abdeckenden Klang. Als letzten Bach’schen Beitrag hatte Rebecca Schoen, Schülerin der Querflötistin Bettina Hommen-Elsner, die beiden ersten Sätze der Flötensonate E-Dur vorbereitet.

Zur die Flöte unterstützenden und dennoch gut präsenten Begleitung von Michelle Lewis spielte Rebecca Schoen mit großem Ausdruck. Gleiches lässt sich über Giorgi King sagen, der das Konzert mit dem Prestissimo aus der Klaviersonate op 10 Nr 1 von Ludwig van Beethoven abschloss. Und wirklich abschloss.

Denn das Spiel dieses Schülers von Joachim Wagenhäuser machte klar, dass hiermit der End- und Höhepunkt des Konzertes erreicht war.

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