26. März 2019, 18:56 Uhr

Hoffnungsvoll in die Zukunft

26. März 2019, 18:56 Uhr
Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch (2. v. l.) besucht den Internationalen Bund in Friedberg. Bereichsleiterin Shiba Bühlmeyer (3. v. l.), Regionalleiter Michael Thiele und weitere Mitarbeiter erklären die Ziele des freien Trägers. (Foto: prw)

Seit mehr als 70 Jahren setzt der Internationale Bund als freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit die Selbstbestimmung und eigene Entfaltung in das Zentrum seiner Arbeit. »Unabhängig von Bildungsniveau, Herkunft oder Einkommen wollen wir den Menschen eine Hilfestellung aber auch die Chance geben, eigene Ziele zu verwirklichen und sich in ihrem Umfeld wohl und akzeptiert zu fühlen«, sagt Shiba Bühlmeyer, Bereichsleiterin für berufliche Bildung, soziale Arbeit und Migration.

Gegründet wurde der Internationale Bund kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Fokus der Arbeit lag darauf, den vielen Eltern-, Heimat- und Arbeitslosen wieder Hoffnung für die Zukunft zu geben. Das Augenmerk hat sich seither nicht geändert. Durch zahlreiche Dienstleistungen und Serviceangebote setzt sich der Internationale Bund für die persönlichen und beruflichen Bedürfnisse der Menschen ein.

Ob soziale Arbeit, Migrations- und Flüchtlingsarbeit, Seniorenarbeit, Erziehungshilfen oder Freiwilligendienste: Durch die unterschiedlichen Arbeitsfelder entsteht ein breit gefächertes Angebot, in dem jeder, sowohl in der persönlichen, als auch beruflichen Lebensplanung Unterstützung findet.

In Arbeit oder Ausbildung bringen

Auch in der Wetterau bietet der Internationale Bund ein umfangreiches Angebot an. Für Menschen mit Migrationshintergrund, die dauerhaft in Deutschland leben möchten, führt der Internationale Bund beispielsweise in Friedberg und Butzbach Sprachkurse nach den Richtlinien des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge aus. Diese allgemeinen Integrationskurse behandeln nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch Inhalte rund um das Leben hier. Um Jugendlichen eine gute Basis für die berufliche Integration zu schaffen, unterstützt sie der Jugendmigrationsdienst, unabhängig vom Aufenthaltsstatus, bei der sprachlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration.

»Das Angebot wird sehr gut angenommen«, berichtet Berufscoach Klaus Peter Vitt. »Die Geflüchteten in Arbeit oder Ausbildung zu bringen, ist eine allumfassende Aufgabe. Daher stehen wir den Menschen nicht nur beratend zur Seite. Unsere Betreuung endet nicht bei der Vermittlung zwischen Auszubildenden und Ausbilder. Wir begleiten die Menschen auf ihrem ganzen Weg, um sie wirklich in den Arbeitsmarkt eingliedern zu können.«

Aber auch in den Schulen ist der Internationale Bund mit den »Respect Coaches« unterwegs. Im Rahmen der Radikalisierungsprävention werden für Schulklassen vielfältige Projekte und Workshops durchgeführt.

Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch zeigte sich bei ihrem Besuch in Friedberg sehr erfreut. »Die Wetterau hat eine Großzahl an freien sozialen Trägern. Auch der Internationale Bund leistet mit seiner Arbeit einen enorm wichtigen Beitrag.«

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