10. Dezember 2018, 20:11 Uhr

Herzen der Zuhörer erreichen

10. Dezember 2018, 20:11 Uhr
Die Mitglieder des Chores führen angeregte Gespräche bei Glühwein. (Foto: pm)

Die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores St. Remigius hatten 2018 wieder ein anspruchsvolles Programm. Bei neun öffentlichen Auftritten präsentierte der Chor 21 verschiedene Musikstücke, wobei sowohl klassische als auch moderne Komponisten herangezogen wurden. Besonders seien erwähnt: John Rutter, Johann Crüger, Andreas Bolz, Vytautas Miskinis, Jacques Berthier, Gou Verhoeven, Heinz-Helmut Jost-Naujoks, Christian Lahusen und Markus Pytlik. Damit ist nach Angaben des Chores wieder eine breite Palette abgedeckt, die verschiedene Geschmacksrichtungen beinhaltet.

Nicht immer einfache Auswahl

Verantwortlich für die nicht immer einfache Auswahl der Lieder ist vornehmlich Chorleiterin Gabriele Beuthner mit Unterstützung ihrer Tochter Julia, die auch den Chor instrumental professionell begleitet.

Als nächste Arrangements stehen an: Weihnachten, Neujahrsempfang der bürgerlichen Gemeinde in Langenhain-Ziegenberg und Ende Januar die Messe zum Gedenken der verstorbenen Mitglieder. Erklärtes Ziel des Chores sei es weiterhin, die Herzen der Menschen zu erreichen. Musik bringe physikalisch gesprochen die Raumluft zum Schwingen, was sich auf die Körper und Seelen der Zuhörer ausdehne. Wer dafür offen sei, könne die Harmonie in sich aufnehmen.

Für den Chor gehe es nicht darum, etwas von sich zu geben, sondern etwas in die Herzen eindringen zu lassen. Damit ist nicht gemeint, Stimmungen zu erzeugen. Dann werde die Musik zum Konsumgut und als Klangteppich eingesetzt. Sie wird Bestandteil des Lärms der Welt. Ein Kirchenchor verfehle seine Aufgabe, wenn Ehre und Anerkennung im Vordergrund stehen. Er müsse vielmehr die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Messfeier zur Geltung bringen und unterstützend zum Verständnis der Textaussagen beitragen.

Zusammenhalt mit Humor

Das bedeute auch, dass die Lieder mitunter aus der Stille herauskommen müssen. Perfektes Singen sei zwar wichtig, aber es wird erst zur Musik, wenn das Herz dabei ist. Mit dieser Grundphilosophie gehe der St.-Remigius-Chor seine Arbeit an. Fröhlichkeit, Witz und Humor seien eingebunden, wenn es ums Feiern geht. Das fördere den Zusammenhalt und gebe Kraft, beim Singen das Beste zu geben. Die vielen geselligen Stunden über das Jahr verteilt seien dafür ein Beweis.

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