Wetterau

Hausfrauenverband besucht Töpferei

Der Hausfrauenverband Bad Nauheim hatte zu einer Fahrt nach Hachenburg sowie in die Töpferei Fürst eingeladen. Erwartungsfroh bestiegen viele Hausfrauen und Gäste den Bus in Richtung Westerwald. Die herbstlich gefärbten Bäume und strahlender Sonnenschein machten schon die Anreise zu einem Erlebnis. In Hachenburg hatten die Hausfrauen Gelegenheit, den historischen Stadtkern mit wunderschönen Fachwerkhäusern zu bewundern.
28. November 2017, 19:26 Uhr
Redaktion
agl_toepfern_4c_161117
Marliese Fürst zeigt dem Hausfrauenverband, wie richtig getöpfert wird. (Foto: pv)

Der Hausfrauenverband Bad Nauheim hatte zu einer Fahrt nach Hachenburg sowie in die Töpferei Fürst eingeladen. Erwartungsfroh bestiegen viele Hausfrauen und Gäste den Bus in Richtung Westerwald. Die herbstlich gefärbten Bäume und strahlender Sonnenschein machten schon die Anreise zu einem Erlebnis. In Hachenburg hatten die Hausfrauen Gelegenheit, den historischen Stadtkern mit wunderschönen Fachwerkhäusern zu bewundern.

Gestärkt durch ein schmackhaftes Mittagessen ging es weiter zur Töpferei Marliese Fürst in Alpenrod. Frau Fürst konnte den Besucherinnen eindrucksvoll ihr Handwerk erklären, das leider vom Aussterben bedroht sein dürfte. Man erfuhr, dass das sogenannte »Steinzeug«, das mit Salz glasiert wird, wesentlich wertvoller ist als »Steingut«. Das Steinzeug wird nach dem Töpfern bei 1260 Grad im offenen Feuer gebrannt und ist sogar spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.

Ein Besuch der großen Ausstellungsfläche mit wunderschönen Exponaten lud auch zum Kauf des ein oder anderen Mitbringsels ein. Selbst gebackener Kuchen und Kaffee rundeten einen sehr gelungenen Tagesausflug ab und die 1. Vorsitzende, Frau Hahn, konnte auf der Rückreise nur zufriedene Teilnehmerinnen verabschieden.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/Wetterau-Hausfrauenverband-besucht-Toepferei;art472,353747

© Giessener Allgemeine Zeitung 2016. Alle Rechte vorbehalten. Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung