23. März 2017, 20:29 Uhr

Hausfrauen-Verband besichtigt Dankeskirche

23. März 2017, 20:29 Uhr
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Aus der Redaktion

Der Hausfrauenverband Bad Nauheim hatte zu einer Führung und Besichtigung der Dankeskirche eingeladen. Viele Interessierte waren der Einladung gefolgt und wurden schon von Sascha Jetzen erwartet. Nach der Begrüßung durch Ingelore Tüscher konnten die Hausfrauen viel Wissenswertes über die 1906 eingeweihte, auf dem Gelände des ersten Kur- und Badehauses errichtete Dankeskirche erfahren. Vieles, das bekannt war, wurde gerne erinnert, viel Neues war auch zu hören. Die Kirche ist aus fast schwarzem Lungstein aus Oberhessen gemauert und hat die Form eines lateinischen Kreuzes.

Geteilter Meinung war man über das Kunstwerk Altarraum. Sehr bedauert wurde, dass die vertrauten alten Wandteppiche gar nicht mehr zu sehen waren, sondern »eingelagert« sind.

Beeindruckend sei das alte Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert, das aus Nauheims ältester Dorfkirche stammt. Jetzt ist es mit Sand gefüllt, der künstlerisch verziert wurde. Die Wappen alter Nauheimer Familien, die Jetzen präsentierte, stießen auf großes Interesse. Viele entdeckten die Namen ihrer Familie. Die Kirchenfenster wurden bewundert, zumal sie bei strahlendem Sonnenlicht eindrucksvoll leuchteten. Dass die mechanische Turmuhr im Originalzustand noch tadellos funktioniert und einmal in der Woche »aufgezogen« werden muss, wurde mit Staunen zur Kenntnis genommen.

Am Rande sei noch bemerkt, dass die »Dankeskirche« der diesjährige Orden der »Hiesbach-Karnevalisten« ziert. Die »Kirche« selbst bedankte sich dafür mit einem launigen Gedicht, das kürzlich im »Kurstadt-Cocktail« veröffentlicht wurde.



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