20. September 2017, 20:32 Uhr

Grüne: Wahl gewinnt man nicht mit Freibier

20. September 2017, 20:32 Uhr

»Die Friedberger Grünen zeigen sich überrascht über die geringen Aktivitäten des Bürgermeisterwahlkampfes in den letzten 14 Tagen. Mit Erreichen der Stichwahl haben die beiden Kandidaten scheinbar den Wahlkampf auf Sparflamme heruntergeregelt«, schreiben die Grünen in einer Pressemitteilung. Dabei hätten sich die meisten Friedbergerinnen und Friedberger am ersten Wahlgang noch gar nicht beteiligt. »Die Bürgermeisterwahl gewinnt man nicht mit Freibierspenden auf der Dorheimer Kerb und nicht mit der Verbrüderung mit Horst Weitzel«, betonte Rudi Mewes, Sprecher der Friedberger Grünen. »Wenn Klaus-Dieter Rack etwas bewegen will, sollte er besser in der SPD neue Leute und neue Ideen unterstützen und nicht den Schulterschluss mit dem Erzrivalen des scheidenden Bürgermeisters suchen.«

Der drittplatzierte Kandidat Markus Fenske von den Grünen äußerst sich wie folgt: »Ich habe positive Resonanz auf meinen Wahlkampf unter dem Motto ›Friedberg braucht Bewegung‹ erhalten. An Bewegung für Friedberg werde ich weiter mitwirken und hoffe darauf, dass die Wähler dafür dem richtigen Kandidaten ihre Stimme geben. Friedberg braucht einen Bürgermeister, der anständig und fair denkt, spricht und handelt – Friedberg benötigt jetzt eine Handlungsperspektive.«

Fenske als Hauptamtlicher?

Die Grünen sehen sowohl Überschneidungen im Programm von Rack als auch mit Dirk Antkowiak (CDU). »Sicherlich haben wir beim wichtigen Thema Wohnungsbau größere Schnittmengen mit der SPD. Dirk Antkowiak hat sich aber aufgeschlossen hinsichtlich Energie- und Klimaprojekten und beim Umbau der Förderung der Kultur gezeigt«, urteilt Stadtverordneter Bernd Stiller. »Auch wenn er als Erster Stadtrat in vielen seiner Dezernate noch liefern muss, hat er in der Kämmerei bereits positiv gewirkt – Magistrat und Stadtverordnete können viel frühzeitiger als bisher den Haushalt beraten.« Mewes: »Natürlich sind wir enttäuscht, dass unser Kandidat Markus Fenske nicht mehr im Rennen ist. Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich Markus Fenske als Hauptamtlichen in der Stadtverwaltung, weil sie ihn als engagierten und kompetenten Friedberger im Wahlkampf kennengelernt haben.« Dass dies möglicherweise ein künftiger Bürgermeister Antkowiak auch so sehe, sollte man ihm laut Mewes nicht vorwerfen.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • CDU
  • Die Grünen Friedberg
  • Friedberg
  • Ideen
  • SPD
  • Wahlkampf
  • Friedberg
  • Redaktion
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos