19. August 2019, 18:56 Uhr

Großeinsatz für Schnitzel

19. August 2019, 18:56 Uhr
Das Küchenteam hat bei der Ausgabe der Schnitzel viel zu tun. (Fotos: lod)

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr haben am Wochenende einen dreitägigen Großeinsatz zu bewältigen gehabt: Unterstützt von Ehefrauen, Jugendfeuerwehr und Mitgliedern der Ehren- und Altersabteilung stemmten die aktiven Wehrmitglieder das traditionelle Grillfest in der Ortsmitte. »Bei uns sind alle dabei, sonst wäre das gar nicht zu schaffen«, sagte Wehrführer Christoph Meyer, der tags zuvor traditionell im Alleingang die Soße für die Currywurst zubereitet hatte. Auch die Grundsoße für die Jägersoße benötigte Vorbereitung.

»Wir legen Wert auf Regionalität und Ökologie«, sagte Meyer. So wurden Porzellanschälchen für den Salat neu angeschafft. Sie ersetzen die bisher verwendeten Plastikschüsseln. Neu waren auch knallrote Tabletts, mit denen die Besucher ihre Speisen transportieren konnten. Meyer: »Die sind zwar aus Plastik, aber sie halten auch Jahre.«

Begonnen hatte alles am Samstag um 6 Uhr in der Früh mit den Vorbereitungen für die Erbsensuppe. Trotz des Regens herrschte um die Mittagszeit reger Betrieb. Gefragt waren am Nachmittag auch die vielen Kuchen. Zu Besuch waren wieder die Kinder aus der Kita, die einige Lieder sangen. Danach konnten sich die Kleinen auf der Hüpfburg austoben oder sich von Isabell Meyer und Annabell Blackert ihr Gesicht schminken lassen. Außerdem gab es einen Luftballonwettbewerb.

Die Erwachsenen konnten derweil auf der roten Couch des ISEK-Projekts der Stadt Platz nehmen und auf Karten ihre Verbesserungsvorschläge und Wünsche für die Stadt aufschreiben. ISEK steht für Integriertes Stadtentwicklungskonzept. »Sie können natürlich auch drauf schreiben, was Ihnen gefällt«, sagte Bürgermeister Dirk Antkowiak. Am Abend wurden Spezialitäten vom Grill und Gyros angeboten. An der »Brennbar« waren Cocktails gefragt.

Am Sonntagvormittag spielte der Musikzug aus Nieder-Wöllstadt zum Frühschoppen auf, und auch der Wettergott spielte nun mit. Punkt 12 Uhr öffnete die »Bruzzelstubb« ihre Pforte, nachdem zuvor der Feuerwehrnachwuchs verpflegt worden war.

Der war anschließend als Bedienung im Dauereinsatz. Groß war die Nachfrage nach den Schnitzeln. Steaks und Currywurst waren eine Alternative für »Schnitzelverächter«, die jedoch in der absoluten Minderheit waren. Nicht mehr ganz so lange wie im Vorjahr war die Schlange an der Ausgabe - und dies trotz der vielen Besucher. Christoph Meyer erklärte den Grund: »Wir haben die Küche umgebaut und Platz für einen weiteren Grill geschaffen.«,

Schlagworte in diesem Artikel

  • Christoph Meyer
  • Currywurst
  • Ehefrauen
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Jugendfeuerwehren
  • Saucen
  • Schnitzel
  • Friedberg-Bruchenbrücken
  • Harald Schuchardt
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos