29. Oktober 2018, 20:18 Uhr

Goldene Steine, hessisches Tiramisu

29. Oktober 2018, 20:18 Uhr
Die Teilnehmer des Trommel-Angebotes mit Peter Mahla und Silvia Guth haben viel Spaß. (Foto: lod)

Was bedeutet das Wort kreativ? Für Andrea Kube, Leiterin der evangelischen Familienbildung Wetterau, ist Kreativität »einfach etwas Neues schaffen, und um richtig kreativ zu sein, muss man einfach mal machen.« Das konnten die Besucher der dritten Kreativnacht der kirchlichen Bildungseinrichtung am Freitagabend in der Bismarckstraße 2 testen. »Unsere Angebote sind eine gute Basis, schöpferisch tätig sein zu können,« sagte Kube bei der Eröffnung, zu der sie auch Dekan Volkhard Guth begrüßte.

 
Fotostrecke: Kreativnacht in Friedberg

Wie vielfältig das Angebot der Familienbildung und somit auch Kreativität sein kann, das erlebten die zahlreichen Gäste in den folgenden Stunden. Im Nähraum waren zunächst elf- bis 15-jährige Mädchen unter der Leitung von Maria Sierla-Schmidt aktiv. Seit vier Jahren gibt es die »Junge Schneiderei«. »Mein Vater näht bei uns zu Hause. Das wollte ich auch machen«, erzählte Marie Gebauer. Die 14-jährige nähte gerade Stoffhüllen für Papiertaschentücherpackungen. Auch ihre Schwester Hannah ist vom Näh-Virus angesteckt worden. »Sie war mit neun Jahren die jüngste Kursteilnehmerin«, sagte Sierla-Schmidt.

 

Trommelreise von Kuba nach Afrika

 

Auch die erwachsenen Besucher durften sich als Näherinnen versuchen und unter Anleitung von Angelika Meier und Kerstin Schulz »flotte Kleinigkeiten« wie Stoffgeldbörsen oder Lavendelkissen nähen.

Zwei Kunstaktionen im Tagungsraum stießen auf großes Interesse. Alle Plätze waren beim Gestalten eigener Grußkarten mit Tina Ohl besetzt. Daneben bot Vergolderin Birgit Küchenmeister an, Muscheln, Steine oder Knöpfe zu vergolden und mit nach Hause zu nehmen. Auch einige Mädchen aus dem Nähkurs vergoldeten Muscheln oder ließen sich im Eltern-Kind-Raum von Nele Dücker Henna-Tattoos auf den Arm malen. Die Kinder konnten zusammen mit Anna Lehnen Fantasievögel basteln.

Im großen Bewegungs- und Entspannungsraum stand zunächst gelenkschonendes »Zumba Gold« auf dem Programm. »Das ist eine einfachere Zumba-Form ohne Sprünge und mit vielen Wiederholungen« erläuterte Simone Hinkel, die ab Januar einen Kurs in der Familienbildung anbieten wird. Auf eine entspannende Fantasiereise nahm danach Sonja Beier die Gäste im nun abgedunkelten Raum mit. Laut wurde es zum Finale: Etwa 20 Männer und Frauen machten beim Samba-Trommeln mit Silvia Guth und Peter Mahla mit. Letzterer trieb die Truppe auf der »Trommelreise von Kuba nach Afrika« immer wieder an. Kreativ war auch das Essensangebot. Angelika von Zitzewitz-Schumann hatte unter anderem Tomatensuppe gekocht und einen mediterranen Vorspeiseteller kreiert. Als Dessert mundete die Rote Grütze mit Vanillesoße den Besuchern ebenso wie das alkoholfreie hessische Tiramisu.

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