25. Juni 2019, 19:16 Uhr

»Glöckner von Notre Dame« als Puppentheater

25. Juni 2019, 19:16 Uhr

Die ausgebrannte Kathedrale Notre Dame ist geschlossen. Der bucklige Glöckner zieht nun obdachlos durchs Land - aber er lebt. Am Donnerstag, 27. Juni, sieht man ihn und seine Gefährten gleich zweimal: um 10 und 19.30 Uhr auf der Bühne des Alten Hallenbades an der Haagstraße 29.

Schon vor dem tragischen Feuer der Notre Dame hat das Hessische Staatstheater Wiesbaden gemeinsam mit dem Theater Rayo aus der Geschichte von Victor Hugo eine Groteske mit lebensgroßen Puppen gemacht. Sie wurden nach Zeichnungen von Victor Hugo aus Holz und Stoff gefertigt. Zum Leben erwecken sie die darin steckenden Spieler Michel Klein, Klaus Krückemeyer und Sebastian Muskalla. Wichtiger noch als die Geschichte von Liebe und Leidenschaft ist das irritierende Lebensgefühl, das Ulrich Zaum mit seiner Entscheidung, das Schauerdrama als groteskes Spektakel mit Puppen zu inszenieren, transportiert: Es steht für eine unsichere, mittelalterliche Welt, in der Gerüchten und Erzählungen von Teufeln, Geistern und Hexen mehr Glauben geschenkt wird als Tatsachen.

Schlagworte in diesem Artikel

  • Dame
  • Dom
  • Hallenbäder
  • Hessisches Staatstheater Wiesbaden
  • Obdachlosigkeit
  • Puppenspiel
  • Victor Hugo
  • Friedberg
  • Redaktion
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen