02. Mai 2019, 05:00 Uhr

Schnelles Internet

Glasfaser soll in Ober-Mörlen ab Sommer verlegt werden

Ober-Mörlen wird an das Glasfasernetz angeschlossen. Alle Details zum bevorstehenden Ausbau gab es bei einem Info-Abend in der Usatalhalle. Schon bald geht es los.
02. Mai 2019, 05:00 Uhr
Zum Start in die Bauphase für Ober-Mörlen strömen Glasfaser-Interessierte zum Info-Abend in der Usatalhalle. (Foto: hau)

Ganz Ober-Mörlen wird an die derzeit schnellstmögliche Datenautobahn angeschlossen. Die jüngsten Daten zur Verlegung eines Glasfasernetzes in allen Ortsteilen erfuhren am Montag Hunderte Interessierte in der Usatalhalle. Die Firma Deutsche Glasfaser (DG) hatte zum InfoAbend eingeladen. Nachdem sich Ende 2018 über 40 Prozent der Haushalte für einen Vertrag mit der DG entschlossen hatten, startet jetzt die Umsetzung des Projekts.

Wie DG-Mitarbeiter Michael Molitor berichtete, habe man derzeit 2518 Haushalte auf der Liste. Ab dem 1. Juni bis Ende des Jahres kämen Mitarbeiter in jeden angemeldeten Haushalt, um binnen circa 20 Minuten die relevanten Begebenheiten vor Ort aufzunehmen und Zugangswege fürs Kabel auszusuchen. Festgestellt werde, wo man am günstigsten das Grundstück queren und einen Zugang ins Haus legen könne. »Die Mitarbeiter können sich ausweisen«, so Molitor.

 

Glasfaser: Tiefbauarbeiten beginnen im Juli

 

»Die Hauptverteiler stehen schon«, wies Molitor auf die Standorte in der Taunusstraße (Ober-Mörlen) und im Nauheimer Weg (Langenhain-Ziegenberg) hin. Die Tiefbauarbeiten sollen am 1. Juli beginnen und bis Februar 2020 abgeschlossen sein. Gestartet wird in Ober-Mörlen, danach folgen Langenhain-Ziegenberg und der Maiberg. Wer sich in dieser Zeit, also bevor »seine« Straße abgearbeitet wurde, noch für einen Anschluss entschließt, spart laut DG-Auskunft die Anschlussgebühr. Nachrücker müssen mit einer Gebühr von mindestens 750 Euro rechnen.

Die beauftragte Firma werde bei der Öffnung von Gehwegen und Straßen schonende Fräsverfahren verwenden (Trenching); geöffnete Gräben würden in der Regel noch am selben Tag wieder verschlossen. Wo es nicht anders geht, wird in offener Bauweise verlegt, eventuell auch im Spül-Bohr-Verfahren.

 

Vorab Hausinterne Verkabelung klären

 

Auf den Grundstücken brauche es meist nur zwei kleine Löcher, eins am Grundstücksrand und eins am Haus. Im Haus seien von den Besitzern Leitungswege zur Verfügung zu stellen, Leerrohre mit einem Mindestinnendurchmesser von 17,4 Millimetern. Details zur hausinternen Verkabelung seien vorab mit Fachleuten zu klären. Man habe eine Firma an der Hand, genauso gut könnten aber auch ortsansässige Experten beauftragt werden.

Die Aktivierung der gebuchten Tarife ist ab August geplant und soll bis April 2020 abgeschlossen sein. Erst, wenn alles funktioniere, würden alte Verträge gekündigt. Ihre Fragen zu Hausanschlüssen, Technik, Produkten und Verträgen konnten die Besucher an eigens eingerichteten Info-Punkten stellen.

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