06. November 2017, 20:31 Uhr

»Gespräche mit beiden Städten«

06. November 2017, 20:31 Uhr
K. P. Schäfer

Karl Peter Schäfer, Dezernent für Abfallwirtschaft des Wetteraukreises, hat der Kritik der Wetterauer FDP-Kreistagsfraktion bezüglich des Vorgehens zur Errichtung eines alternativen Standorts für einen Recyclinghof für Friedberg und Bad Nauheim widersprochen. Die FDP hatte kritisiert, dass Schäfer wegen des Recyclinghofs zumindest beim neuen Bad Nauheimer Bürgermeister noch nicht vorstellig geworden war.

Schäfer betont nun, es habe Gespräche über eine Kostenbeteiligung mit beiden Städten gegeben. »Allerdings noch unter der Ägide des früheren Bürgermeisters Armin Häuser und der Ersten Stadträtin Brigitta Nell-Düvel.« Dass diese Gespräche noch keinerlei Vereinbarung zur Kostenbeteiligung hervorgebracht hätten und daher nicht in der Vorlage enthalten waren, habe er in der Debatte während der letzten Kreistagssitzung mehr als deutlich gemacht, betont Schäfer.

Jetzt biete sich die Möglichkeit, einen alternativen Standort für den längst schon überlasteten Recyclinghof neben dem Ovag-Gelände zu realisieren. Die größten Vorteile eines neuen und deutlich erweiterten Recyclinghofes würden die Bürger der Städte Friedberg und Bad Nauheim haben – auch wenn natürlich jeder Wetterauer den neuen Hof nutzen könne. Daher sei es folgerichtig, Gespräche über eine Kostenbeteiligung mit Friedberg und Bad Nauheim zu führen.

»Die Abfallwirtschaft in der Wetterau steht auf einem breiten Fundament, das vom Konsens aller Städte und Gemeinden getragen wird. Wenn jetzt einzelne Fraktionen aus parteipolitischem Kalkül den Versuch machen, Städte gegeneinander auszuspielen, so kann ich nur dringend vor einem solchen Vorgehen warnen«, schreibt Schäfer. Schon jetzt sei ein Schaden entstanden, weil die Bemühungen des Abfallwirtschaftsbetriebs, zu einer Vereinbarung mit beiden Städten zu kommen, konterkariert würden. Schäfer: »Ich hätte mir gewünscht, dass die Kritiker mehr das Gespräch, statt die Konfrontation gesucht hätten.«

Der CDU-Politiker erinnert auch daran, dass unter dem FDP-Abfalldezernenten Wolfgang Patzak keine Änderung der Situation erreicht worden sei. Man möchte fast glauben, dass hier aus Kalkül Legenden gebildet werden sollen.« (Foto: pv)

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