29. Juni 2017, 20:26 Uhr

»Game of Thrones« fürs Orchester

Gemeinsam geht es besser: Das passt zum Sommerkonzert der Mittel- und Oberstufe an der St.-Lioba-Schule. Mit einer befreundeten Schule gaben sie jetzt ein erstaunliches Konzert.
29. Juni 2017, 20:26 Uhr
Klassik und Modernes: Das kann das große Orchester der Lioba-Schule. (Foto: pv)

Gemeinsam geht es besser: Das passt zum Sommerkonzert der Mittel- und Oberstufe an der St.-Lioba-Schule. Seit Anfang des Halbjahres studierten das Nachwuchsorchester der Mainzer Maria-Ward-Schule und das Junge Orchester (JunO) der Lioba-Schule getrennt voneinander sechs Stücke ein, die jetzt gemeinsam vorgetragen wurden. So saßen auf der Bühne insgesamt 60 Mädchen und Jungen, die mit ihren Streich- und Blasinstrumenten ein gewaltiges Volumen erzeugten und die Zuhörer begeisterten. Die Studienfreunde und jetzigen Musiklehrer Karin Borbonus und Matthias Warzecha hatten diese Kooperation vereinbart, ihre Kollegen Bianca Baris-Renner (Mainz) und Christian Trupp (Bad Nauheim) halfen dabei mit, das große Vorhaben umzusetzen.

Ebenfalls eine Premiere gab die Bläsergruppe der Lioba-Schule, die sich jetzt »LioBrass« nennt. Zusammen mit dem amerikanischen Jazzmusiker Russ Weaver studierten das von Christian Truppe geleitete Ensemble einen Ragtime sowie den Beatles-Klassiker »Yesterday« ein und unterstützte mit seiner Darbietung den Ruf nach einer Bigband an der Schule.

Das »Große Orchester« unter der Leitung von Karlheinz Böhm präsentierte sich mit einem ambitionierten und hochklassig präsentierten Programm, das Werke von Leo Delibes, Edvard Grieg, Ennio Morricone und Ramin Djawadi umfasste. Das letzte Werk, die Filmmusik zu »Game of Thrones«, wurde von Vater Böhm und seinem Sohn Michael arrangiert, der als Abiturient unter den Orchestermusikern saß.

Weaver trat an diesem Abend mehrmals auf, zweimal auch solistisch, begleitet von Hermia Schlichtmann am neuen Konzertflügel der Schule. Viel Beifall erhielt auch der Chor des Jahrgangs 7, der unter anderem eine gefällige Version des Carpenter-Hits »Top of the world« vortrug. Zum Abschluss rissen die Lioba-Voices die Hörer noch von den Sitzen, als sie – unterstützt von Russ Weaver und Schlichtmann – moderne Chorwerke vortrugen. Bemerkenswert war, mit welcher Selbstsicherheit und stimmlichen Klarheit viele Schülerinnen und Schüler solistische Teilauftritte integrierten und so für wahre Beifallsstürme sorgten. Die Organisatoren sind sich sicher: Musiklehrer und Chorleiter Thomas Bailly habe hier eine besonders erfolgreiche Talentförderung betrieben.

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