06. September 2019, 18:56 Uhr

Für kostenloses Schülerticket

06. September 2019, 18:56 Uhr
Der Vorstand mit (v. l.) Franziska Linhart, Luca Bauer, Tabea Rösch, Lukas Dittrich, Farnaz Nasiriamini und Axel Nieslony. (pm)

Bei ihrer Jahreshauptversammlung in der neuen Geschäftsstelle der Wetterauer SPD in Friedberg haben die Wetterauer Jusos ihren Vorsitzenden Lukas Dittrich im Amt bestätigt. Dieser formulierte für das kommende Geschäftsjahr zwei wichtige Ziele.

Bei der Rückschau zeigte sich Dittrich zufrieden. Auf den monatlichen Themenabenden hätten sich die Jusos vertiefend mit der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und dem Aufbau einer dritten Säule für die EU, der »Sozialunion«, beschäftigt. Auch hob er die »Fish-Bowl-Diskussion« mit Andrea Ypsilanti positiv hervor. Man sei stolz, dass mit Natalie Pawlik nun eine Wetterauerin die südhessischen Jusos anführe. Sie sei nach über 20 Jahren die erste Frau an der Bezirksspitze und trete damit auch in die Fußstapfen von Heidemarie Wieczorek-Zeul und Nina Hauer.

In den Vorstand der Jusos Wetterau wurden gewählt: Lukas Dittrich (Vorsitzender, Niddatal), Franziska Linhart (Stellvertreterin, Limeshain), Tabea Rösch (Stellvertreterin, Büdingen) Axel Nieslony (Stellvertreter, Bad Vilbel), Luca Bauer (Kassierer, Friedberg) und Farnaz Nasiriamini (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Butzbach). Verabschiedet wurde Reyhan Demir, die nach acht Jahren Vorstandsarbeit umzugsbedingt zurückgetreten war.

Dittrich nannte als Ziele die Schaffung einer kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft, deren Gründung derzeit an unterschiedlichen Ansichten innerhalb der Großen Koalition im Kreis scheitere. Eine weitere Aufgabe sieht er in der Aus-und Weiterbildung der Jusos Wetterau. »Für die Kommunalwahl 2021 werden wir viele junge Leute aufstellen, die Lust haben, sich mit kommunalen Themen wie Schulbau oder der Daseinsvorsorge in Stadt und Land zu beschäftigen und auch etwas von Haushalten und Bauvorschriften verstehen.«

Die Jusos wollen sich unter anderem dafür einsetzen, dass das Schülerticket für alle kostenlos ist. Dittrich: »Es ist einfach ungerecht, wenn zwei oder drei Meter darüber entscheiden, ob du einen Anspruch auf einen kostenlosen ÖPNV hast oder nicht.«

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