04. April 2019, 21:06 Uhr

Für eine gute Nachbarschaft

04. April 2019, 21:06 Uhr
Treffpunkt für die Anwohner: Der Fünf-Finger-Treff in der Altstadt. (Archivfoto: pv)

Im Sommer 2016 wurde das Quartiersmanagement in der östlichen Altstadt nach einer (finanziellen) Zwangspause wiedereröffnet. Nun soll der Vertrag mit dem Betreiber, dem Diakonischen Werk Wetterau, um zwei Jahre und somit bis Ende 2021 verlängert werden. Der Haupt- und Finanzausschuss hat mit großer Mehrheit zugestimmt. Für eine gute Nachbarschaft sei Kontinuität in der Koordinierungsstelle am Fünf-Finger-Platz »von immenser Bedeutung«, sagte Bürgermeister Dirk Antkowiak (CDU).

Kontinuität heißt, dass die beiden Sozialarbeiter weiterhin als Ansprechpartner für die Bewohner zur Verfügung stehen. Der Fünf-Finger-Treff wird durch das Hessische Sozialministerium gefördert. Der Arbeitskreis Altstadt trifft sich hier, es gibt wöchentliche Angebote für die Anwohner.

Beliebt bei Kindern ist der Basteltreff, der u. a. auch extra für Mädchen (»Mädchenkram«) angeboten wird. Im Frauentreff »Kreativ und erkundend« bessern Frauen ihre Deutschkenntnisse auf, erhalten Übersetzungshilfen oder frühstücken gemeinsam. Zusammen mit der Gemeinsamen Musterschule organisiert der Fünf-Finger-Treff einen Frühjahrsputz in der Altstadt. So sollen schon Kinder für die Sauberkeit sensibilisiert werden. Beliebt ist das Nachbarschaftsfest vor dem Fünf-Finger-Treff. Die Mitarbeiter bieten regelmäßig Sprechzeiten an, stehen den Bewohnern, die aus vielen Ländern stammen, mit Rat und Tat zur Seite.

Es tut sich was in der Altstadt

Auch die Zusammenarbeit mit der Ordnungspolizei trägt Früchte. Wie im Haupt- und Finanzausschuss geäußert wurde, hat sich die Situation in der Altstadt verbessert. Ein Grund hierfür mag eine Umstrukturierung in der Stadtverwaltung sein: Die Erste Stadträtin Marion Götz (SPD) richtet gerade eine »Stabsstelle Sauberes Friedberg« ein (Bericht folgt). »Das Quartiersmanagement leistet gute Arbeit«, sagte Florian Uebelacker (Grüne). Antkowiak sprach von einer »Erfolgsgeschichte«. Das sahen auch annähernd alle Ausschussmitglieder so, bis auf Dr. Reinhold Merbs (FDP). Sein Kommentar: »Mich überzeugt das nicht.«

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