30. Januar 2019, 19:08 Uhr

Für die Stärkung des Einzelnen

30. Januar 2019, 19:08 Uhr
Bettina Stark-Watzinger (2. v. l.) spricht beim Neujahrsempfang der FDP unter anderem über die Leistungen des Einzelnen, über Steuern und drohende Dieselfahrverbote. Hier wird die Rednerin eingerahmt vom FDP-Kreisvorsitzenden Jens Jacobi (l.) Achim Güssgen-Ackva (M.), Stadtrat Siegfried Köppl und der Stadtverordneten Silvia Elm-Gelsebach. (Foto: pm)

Seit 2017 sitzt sie im Bundestag und hat sich dort sehr schnell als Vorsitzende des Finanzausschusses einen Namen gemacht: Bettina Stark-Watzinger, die nun in Friedberg Ehrengast und Rednerin beim Neujahrsempfang der FDP-Fraktion und des Ortsverbandes war.

»Die trüben Zeiten der FDP sind endgültig überwunden«, sagte der Friedberger FDP-Vorsitzende Achim Güssgen-Ackva. Dank des Engagements von Stark-Watzinger und vieler ihrer Mitstreiter sei die Partei wieder in den Bundestag eingezogen und vertrete dort klare liberale Positionen, die im aktuellen Bundestag wichtiger seien denn je.

Der Einladung zum Empfang im »Weinhaus Röder« waren etwa 80 Gäste gefolgt, darunter Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Erste Stadträtin Marion Götz, Stadtverordnete und Stadträte verschiedener Fraktionen, Verbandsvertreter und Vertreter des lokalen Wirtschaftslebens sowie mit der liberalen Kreistagsabgeordneten Elke Sommermeyer auch ein Geburtstagskind, das besonders gewürdigt wurde. Dabei waren auch der FDP-Kreisvorsitzende Jens Jacobi und Peter Heidt, FDP-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, der nach der Europawahl mit höchster Wahrscheinlichkeit als Nachfolger von Nicola Beer in den Bundestag einziehen werde, wie die FDP in einer Pressemitteilung schreibt. »Das hat es noch nie gegeben, das wird für die Wetterauer FDP eine große Sache«, freute sich Güssgen-Ackva.

Kritik an Steuerbelastung

»Die Zukunft gehört denen, die etwas tun. In der Politik muss sich etwas ändern. Vor allem die Stärkung des Einzelnen muss wieder Schwerpunkt politischer Entscheidungen werden«, forderte Stark-Watzinger. Das Erfolgsmodell der Sozialen Marktwirtschaft habe mit der FDP wieder eine starke Stimme im Bundestag. Deutschland sei durch die Leistungen seiner Bürger stark. Aber in vielen Teilen herrsche heute zunehmend eine Versorgungsmentalität. »Wir müssen die Chancen der Digitalisierung nutzen und diese nicht in bürokratischen Verfahren verschleppen. Wir brauchen mehr und nicht weniger Reformen, um Wohlstand für alle zu schaffen.« Der mündige Bürger, der ein selbst bestimmtes Leben führen möchte, steht für Stark-Watzinger im Mittelpunkt liberaler Politik. Für das individuelle Vorankommen müssten die Rahmenbedingungen geschaffen werden. »Mit unserem Ziel der weltbesten Bildung wollen wir Chancen für alle schaffen. Investitionen in Bildung, Ausbildung und Qualifizierung will die FDP daher deutlich erhöhen. Jeder der sich anstrengt, verdient Respekt vor seiner Leistung – unabhängig seiner Herkunft oder seines Schulabschlusses.«

Die Bundestagsabgeordnete prangerte die Belastung aus Steuern und Sozialabgaben vor allem kleinerer und mittlerer Einkommen an. »Wenn man den Solidaritätszuschlag abschafft, dann haben alle mehr Geld zur Verfügung, über dessen Verwendung jeder selbst am besten Bescheid weiß. Das würde unserem Land einen klaren Schub nach vorn bringen.« Abschließend ging Stark-Watzinger auf die Diskussion um Feinstaubbelastung und die drohenden Dieselfahrverbote ein: »Ich hinterfrage die Grenzwerte, wenn so viele Lungenfachärzte Bedenken bei der Frage der Grenzwerte und der Methode der Messung anmelden.«

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