23. September 2019, 18:56 Uhr

Fünf Ortsverbände ohne Vorstand

23. September 2019, 18:56 Uhr

Der Vorstand des VdK-Kreisverbands Friedberg geht mit einer unveränderten Vorstandsspitze in eine neue, vierjährige Amtszeit. Das ergaben die Neuwahlen beim Kreisverbandstag am Samstagvormittag im Bürgerhaus Ockstadt.

Ellen Benölken als Vorsitzende, ihr Stellvertreter Gerd Wagner und Kassenführerin Gabriele Grabowski wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für den ausgeschiedenen Helmut Diehl wählte man Irmtraud Bausch zur Schriftführerin. Neuer Juniorenvertreter wurde Hartmut Viehs, der Posten der Vertreterin der Frauen bleibt weiterhin vakant.

Ergänzt wird der Vorstand von den Beisitzern Bernd Benölken als Beauftragter für Internet, Reiner Weber (Barrierefreiheit), Bernd Knorr (Internet/IT) sowie Bernd Hinkelmann (Sozialpolitik). Zudem wurden Hermann-Ulrich Pfeuffer, Hans-Jürgen Stadler und Gerd Schmotz zu Revisoren ernannt. Mit Dankesworten verabschiedet wurde die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Ingeburg Gundermann, Helmut Diehl, Wilhelm Hedrich und Winfried Michel.

Breiten Raum nahmen der Jahresbericht der Vorsitzenden und die Berichterstattung ihres Vizes vom Landesverbandstag in Suhl/Thüringen ein. Gerd Wagner führte aus, dass der VdK finanziell gesund dastehe, auch wenn der Personalaufwand für das umfassende Beratungsgeschäft den Großteil der Einnahmen verschlinge. Beschlossen wurden laut Wagner zahlreiche Satzungsänderungen, die den Verband moderner gestalten sollen. Dazu gehöre die Möglichkeit zu Einladungen per E-Mail, die Stärkung des Ehrenamts mit Versicherungen und Rechtsschutz sowie eine Änderung des Revisionswesens, »um nicht die Gemeinnützigkeit zu gefährden«.

Mitgliedsbeitrag könnte steigen

Ferner plane der Verband, die Geschäftsstellen der Kreisverbände zur regionalen Kompetenz-Zentren umzugestalten. Die »zeitnah« umzusetzende Zukunftsvision verheiße, dass jeder Kreisverband einen Juristen habe, der Anträge und Widersprüche bearbeite, sagte Wagner. Zugunsten der Qualitätssicherung und des Beratungsausbaus könnte es 2022 zu einer Erhöhung der Mitgliederbeiträge kommen.

Kreisvorsitzende Benölken hatte im Beisein von Ulrike Jöckel vom Bezirksvorstand Gießen vom Umzug in die neue Geschäftsstelle berichtet und ihr Team samt deren Aufgabengebieten vorgestellt. Auch berichtete sie über die Sozialberatung und die Forderungen des VdK zur »Rente für alle«: Alle Generationen müssten sich auf eine gute Absicherung durch die gesetzliche Rente verlassen können, große Vermögen und hohe Einkommen müssten so versteuert werden, dass ein sozialer Ausgleich ermöglicht und Altersarmut verhindert werde. Wer sich »kaputt geschuftet« habe, dürfe nicht mit Abschlägen bei der Erwerbsminderungsrente bestraft werden, sagte sie unter Applaus.

Immer schwieriger werde die Suche nach Nachwuchs in Vorständen. So habe der VdK derzeit in fünf seiner 32 Ortsverbände keine Führung. Die Geschäftstätigkeit werde somit an den Kreisverband abgegeben, der aber nur die Finanzen und die Jahreshauptversammlungen abwickle. Eine Fusion von benachbarten Ortsverbänden können nur mit Genehmigung des Landesverbands erfolgen.

Der Mitgliederstand stieg seit 1. Januar von 8673 auf 8854. Als »Selbstläufer« nannte Benölken die vierteljährlichen Stammtische. Sie warb für den nächsten Termin am 13. November beim Ortsverband Stammheim, ehe sie einen Ausblick auf den Hessentag in Bad Vilbel vom 5 bis 14. Juni 2020 gab, wofür jetzt schon Personal gesucht werde.

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