06. Dezember 2017, 20:11 Uhr

Freundschaft leben, Europa leben

06. Dezember 2017, 20:11 Uhr
Mit der Unterzeichnung von Ehrenurkunden bestätigen Bürgermeister Herbert Unger und Catherine Bigot, Beigeordnete der Gemeinde Pléneuf-Val-André, anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft ihre Verbundenheit. (Foto: sl)

Florstadt (sl). Seit zehn Jahren ist Florstadt offiziell mit dem französischen Küstenort Pléneuf-Val-André befreundet. Die Partnerschaft wurde am Montagabend mit einer akademischen Feier begangen. Bürgermeister Herbert Unger und Catherine Bigot, Beigeordnete in Pléneuf-Val-André, würdigten die Arbeit der Partnerschaftsvereine und dankten den Gastgeberfamilien. Bei der Feier waren auch Delegationen der Partnerstädte Izbicko (Polen) und Staden (Belgien) anwesend. Sie hatten dem Florstädter Weihnachtsmarkt wieder internationales Flair verliehen (wir berichteten).

Aus Partnern wurden – auch dank der intensiven Bemühungen der Partnerschaftsvereine – längst Freunde. Gewünscht wurde, dass man sich auch noch in Jahren und Jahrzehnten in Frieden und Freiheit besuchen könne. Man erfreue sich an Bindungen und aufrichtigen Freundschaften. Eine Bilderschau erinnerte Treffen und Aktionen der letzten zehn Jahre – Baumpflanzungen, Schultüten für französische Schulanfänger, gemeinsame Wanderwochen oder Volleyballturniere.

Jean-Francois Hilt, Präsident des französischen Partnerschaftsvereins, sprach von drei wichtigen Faktoren für eine gute Städtepartnerschaft: Partnerschaftsvereine, Bürgermeister mit guten Mannschaften und viele freundliche Gastgeberfamilien.

»Wir können unserem Leben nicht mehr Tage geben, aber unseren Tagen mehr Leben.« Mit diesem Zitat umschrieb Silke Zettl, Vorsitzende des Florstädter Partnerschaftsvereins, ihre Emotionen und Gefühle, die sie nie mehr missen möchte: »So wird Europa gelebt«.

Bürgermeister Unger überreichte eine Keramik-Skulptur von Dieter Eckhardt als Gastgeschenk. Die Skulptur stellt einen Surfer dar. Ein passendes maritimes Motiv für einen Küstenort. Im Programm wurde ein internationales Krippenspiel dargeboten und der Nikolaus überraschte Gäste und Gastgeber mit gerahmten Bildern.

Die Partnerschaft zwischen allen vier Städten wird Jahr für Jahr am Montag nach dem Weihnachtsmarkt vertief. Anfangs wurden mit Akkordeonmusik Plätzchen gebacken, später Lebkuchenhäuser gestaltet, dann Kränze gebunden. In diesem Jahr wurden von internationalen Teams erstmals vier Krippen gestaltet, die in den Rathäusern ausgestellt werden. Figuren und Gebäudeteile hatte das Karl-Wagner-Haus in Friedberg vorbereitet. Die ersten Jubiläumsfeierlichkeiten hielt man über Pfingsten mit einer »deutschen Woche« in Pléneuf-Val-André ab und gestaltete damals am Strand gemeinsam Sandburgen.

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