21. Mai 2019, 20:21 Uhr

Freiwillige Polizeihelfer für Reichelsheim gesucht

21. Mai 2019, 20:21 Uhr
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Aus der Redaktion
Auch in Rosbach, Bad Nauheim und Bad Vilbel werden noch Polizeihelfer gesucht.

Präsenz und Bürgernähe - dafür sollen die Polizeihelfer stehen, die sich ehrenamtlich in ihren Kommunen engagieren. Sie sind speziell ausgebildete Ansprechpartner in vielerlei Fragen und sollen durch ihre Anwesenheit auf den Straßen der Kommunen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung steigern. Bad Nauheim, Bad Vilbel, Karben und Rosbach haben den Freiwilligen Polizeidienst bereits seit einiger Zeit eingerichtet. Nun werden auch für Reichelsheim Interessenten gesucht. Die neuen Polizeihelfer sollen noch in diesem Jahr ausgebildet werden.

Auch für die Städte Rosbach, Bad Nauheim und Bad Vilbel wird noch Verstärkung für die bestehenden Teams gesucht. »Wer sich vorstellen kann, mit seinem Engagement einen aktiven Beitrag für mehr Sicherheit in den Städten und Gemeinden zu leisten, der sollte sich bewerben«, rät Polizeipressesprecherin Sylvia Frech.

Maximal 20 Stunden im Monat

Der Freiwillige Polizeidienst ist eine ehrenamtliche Tätigkeit. Polizeihelfer stehen den Bürgern als Ansprechpartner im öffentlichen Raum zu Verfügung und werden von der Polizei in Absprache mit der jeweiligen Stadt oder Gemeinde eingesetzt. Die Polizeihelfer gehen beispielsweise an Bahnhofsvorplätzen, in Fußgängerzonen, im Umfeld von Schulen und bei Veranstaltungen auf Fußstreife und stehen den Menschen dort mit Rat und Tat zur Seite. Die Tätigkeit erfordert die Bereitschaft, sich über das normale Maß hinaus in seiner Freizeit gesellschaftlich zu engagieren. Dafür erhalten die Polizeihelfer eine Aufwandsentschädigung von den Kommunen (aktuell 7 Euro pro Stunde).

Bewerben kann sich jeder zwischen 18 und 65 Jahre, der sich gesundheitlich in der Lage fühlt, solche Aufgaben zu erfüllen. Ein Schulabschluss oder eine Berufsausbildung werden vorausgesetzt. Die Tätigkeit ist nicht an die deutsche Staatsangehörigkeit gebunden. Die deutsche Sprache sollten die Bewerber jedoch in Wort und Schrift beherrschen. Zudem sollten sie bereit sein, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzutreten.

Bevor die Helfer in das Ehrenamt einsteigen, werden sie in einem 50 Unterrichtsstunden umfassenden Programm geschult. Neben rechtlichen Themen geht es dabei um den eigenen Schutz bei Einsätzen, psychologische und taktische Grundlagen sowie die Handhabung der Einsatzmittel. Ausgerüstet werden die Helfer mit einer blauen Uniform, einem Pfefferspray und einem Handy. Jede Polizeihelferin und jeder Polizeihelfer kann maximal 20 Stunden im Monat eingesetzt werden. (Foto: pob)

Interessierte können sich bei Polizeihauptkommissarin Elke Engel, Polizeipräsidium Mittelhessen, Polizeidirektion Wetterau, Grüner Weg 3, 61169 Friedberg, Tel. 0 60 31/60 11 10 informieren und bewerben, ebenso per Mail: pd-wetterau.ppmh@ polizei.hessen.de. Zudem stehen die jeweiligen Kommunen für Fragen zur Verfügung und nehmen Bewerbungen entgegen.



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