02. September 2019, 20:47 Uhr

Freibier auf Umwegen

02. September 2019, 20:47 Uhr
Zweimal setzt Ortsvorsteher Matthias Lüder-Weckler zum Schlag an. (Foto: cor)

Viele Traditionen werden in Nieder-Mörlen gepflegt. So wechseln sich die Feuerwehr und der TSV jährlich mit der Organisation der Kerb ab. In diesem Jahr lag die Kerb wieder in den Händen der Sportler, veranstaltet wurde das Fest drei Tage lang vor der Frauenwaldhalle.

Eigentlich beginnt die Kerb stets am frühen Samstagabend mit dem Aufstellen des Kerbbaumes. Der wurde in diesem Jahr aber erstmals früher aufgestellt. »Zu groß, zu schwer« wie Vereinsrepräsentantin Barbara Finkeldey erklärte. »Als er mittags mit einem Traktor angeliefert wurde, mussten wir ihn gleich aufstellen.«

An der offiziellen Eröffnung mit Fassbieranstich änderte sich aber nichts. Pünktlich um 19 Uhr schritt Ortsvorsteher Matthias Lüder-Weckler zur Tat, um die Nieder-Mörler mit Freibier zu versorgen. Locker setzte er zwei Schläge an, Bier floss aber nicht. Der Grund wurde schnell gefunden, war das stolze Fass doch ohne Dichtungsring geliefert worden. Auf ihr Freibier mussten die Kerb-Besucher dennoch nicht verzichten. Kurzerhand kam die Zapfanlage in der Halle zum Einsatz, fleißig wurden die Gäste bei sommerlichen Temperaturen mit dem kühlen Freibier versorgt, sodass auf ein Gelingen der Kerb angestoßen werden konnte. »Ich wünsche allen ein super Fest«, sagte der Ortsvorsteher. »Vielen Dank an den TSV für die Organisation der Kerb.«

FSJler startet mit Kerb beim TSV

Zum vierten Mal stand das Fest unter dem Motto »Hüttengaudi«. Dazu hatte der TSV mit seinen Kerbhelfern wieder ein buntes Programm vorbereitet. Zudem gab es Unterstützung von vielen Sponsoren. Bei freiem Eintritt sorgten am Abend in der Halle die DJs Balle und Olly für Partymusik. Die Pfarrfrauen und die Spirits boten Tanzdarbietungen fürs Publikum. »Sehr gut wurde auch unsere Cocktailbar angenommen«, sagte Finkeldey. Kulinarische Kerb-Traditionen durften mit Gegrilltem oder Schnitzeltellern am Sonntagmittag nicht fehlen.

Der Kerbsonntag startete am Vormittag mit einem ökumenischen Gottesdienst. Am Nachmittag tobten sich nicht nur die Kinder beim Bubble Soccer in der Halle aus. »Auch der Vorstand musste ran«, sagte Finkeldey. »Wir haben dazu aber kein Turnier ausgerichtet, im Vordergrund stand der Spaß.« Und das gemütliche Beisammensein, das bei einem Frühschoppen am Montag seinen Ausklang fand. Erstmals kam bei der Kerb FSJler Jan Steinhaus zum Einsatz. Pünktlich zur Kerb trat er sein Freiwilliges Soziales Jahr am 1. September beim TSV an. Seine Aufgaben wird er in den Abteilungen Handball und Turnen übernehmen, zudem wird er als Co-Trainer der D- und E-Jugend agieren und das Eltern-Kind-Turnen unterstützen. Neben den sportlichen Aufgaben steht parallel das Erlernen der Verwaltungsaufgaben auf dem Programm.

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