30. Mai 2019, 18:18 Uhr

Frankfurt anders erleben

30. Mai 2019, 18:18 Uhr
Eine »Zeppelinwurst« zur Stärkung. Danach radelt die Gruppe aus Rosbach weiter durch Frankfurt. (Foto: pv)

Leider waren es nur noch sechs Teilnehmer von angemeldeten neun Teilnehmern, welche sich morgens am Parkplatz am Lohrberg eingefunden hatten. Zunächst ging es für die Gruppe des Rosbacher Radsportvereins entlang des Lohrbergs mit seinem Weinberg nach Bergen und entlang des Berger Rückens, bevor die steile Abfahrt durch das Naturschutzgebiet ins Enheimer Ried erfolgte.

Das erste Ziel mit Aufenthalt war die »Klassikstadt«, in der Oldtimer und Luxuslimousinen in einer umgebauten Fabrikhalle besichtigt werden konnten.

Eine weitere Station war das »Esszimmer«. Es handelt sich hierbei um die Verkaufshalle eines großen Importeurs von italienischen Spezialitäten, welche dort auch verkostet werden können. Nächste Station war die Arbeitersiedlung »Riederwald«. Gebaut wurde diese Siedlung zu Anfang des letzten Jahrhunderts um die für den Osthafen und das anhängende Industriegebiet benötigten Arbeiter mit ihren Familien unterzubringen. Der Ostpark, zwischen Eissporthalle und Hanauer Landstraße gelegen, wurde ebenfalls besucht und die eindrucksvolle Parklandschaft bewundert. Kurz darauf landete die kleine Gruppe bei Gref-Völsings in der Hanauer Landstraße, um dort die echte »Frankfurter Rindswurst« zu genießen. So gestärkt wurde nun über den Anlagering der Opernplatz erreicht, um noch eine weitere Spezialität Frankfurts zu kaufen. Es handelte sich hierbei um die »Zeppelinwurst«. Eine grobe bzw. feine Leberwurst. Diese wurde im Rothschildpark bei einer Pause verspeist. Über die Bockenheim Landstraße gelangte man nun in das Westend zum Grüneburgpark und zum Uni-Campus. Hier aß die Gruppe »Bethmännchen«, ein Marzipangebäck verziert mit drei Mandeln.

Nächste Station war das Holzhausenviertel mit dem Wasserschloss sowie der Hauptfriedhof. Zu Fuß wurde der alte Teil des Friedhofs begangen, bevor die Räder wieder bestiegen und die Fahrt zur »Friedberger Warte« begann.

Es wurden zwar nur rund 40 Kilometer gefahren, aber der Reiz dieser neuneinhalb Stunden langen Tour waren die ungewohnten Eindrücke von Frankfurt. Der Tourenleiter Kurt Belz hatte sich gut auf diese Tour vorbereitet und konnte einiges über die Stadt berichten. Teilweise wurden von ihm Legenden und Gedichte vorgetragen die ebenfalls zu dem Reiz dieser besonderen kulturellen Radltour beigetragen haben.

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