30. November 2018, 20:11 Uhr

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30. November 2018, 20:11 Uhr

Die Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) lud kürzlich zum Tag der offenen Tür ein. Schülerinnen und Schüler u. a. der Adolf-Reichwein-Schule in Friedberg, der Solgrabenschule in Bad Nauheim und der John-F.-Kennedy-Schule in Bad Vilbel informierten sich umfassend über das Bildungsangebot der JPRS. Eltern kamen mit ihren Kindern zu Besuch und verschafften sich einen Einblick in Schulformen und Lehrangebote der großen selbstständigen Berufsschule.

Im gesamten Schulgebäude präsentierten sich Unternehmen mit ihren Angeboten zu Ausbildung und Dualem Studium. Ergänzend konnten die Gäste Fachvorträge der Aussteller besuchen und Info-Vorträge der Schule zum Beruflichen Gymnasium (BG) und zur Fachoberschule (FOS).

In den Klassenräumen und Werkstätten erlebten die Besucher praktische Vorführungen und Projekte der Schwerpunkte Mechatronik, Gestaltung, Wirtschaft, Bautechnik, Informatik, Kfz-Technik, Metalltechnik, Elektrotechnik, Holztechnik, Ernährung und Körperpflege. In der Kfz-Werkstatt der Schule zeigten der stellvertretende Schulleiter Nick Szymanski und Abteilungsleiter Frederik Weiß Bürgermeister Dirk Antkowiak und Jutta Tschakert als schulfachlicher Dezernentin des staatlichen Schulamtes zwei Beispiele für Elektromobilität.

Skulpturen aus Ton, Gips und Draht

Szymanski führte die Gäste aus dem Handwerk, darunter Johannes Laspe, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Alexander Repp, Obermeister der Metallinnung und Werner Ulowetz, Kreishandwerksmeister, in die modernisierte Metallwerkstatt der JPRS. Die Fachlehrer Volker Rau und Dirk Schäfer zeigten den Gästen die automatisierte CNC-Fräse, die Werkbänke und Schweißkabinen sowie die schuleigene Schmiede mit der Esse und dem Amboss.

Die Schüler des Schwerpunkts Gestaltung der FOS kreierten Figuren und Skulpturen aus Ton, Gips und Draht und luden die Gäste zum Mitmachen ein.

Die Schüler Robin Gunaratnam, Felix Weber und Alwin Zimmermann von der Klasse BG13b mit dem Schwerpunkt Informatik präsentierten den Prototyp eines selbstfahrenden und autonom einparkenden Modellautos. Im Bereich Bautechnik führten die Dachdeckerlehrlinge den Besuchern an einem Modelldach eine sogenannte Schuppendeckung mit Biberschwänzen vor.

Schüler des BG12 mit dem Schwerpunkt Mechatronik präsentierten eine Kugelbahn aus Eisen und Edelstahl. Hier waren Fertigkeiten aus dem Metallbau und der Elektrotechnik gefragt. Das von Lehrer Torsten Schöllner betreute Projekt der Schüler Jannick Starck und Moritz Gebler besteht aus einem Pater Noster, mit dem die Kugeln hoch transportiert werden und einer wendelförmigen Kugelbahn, auf der sie herunterrollen.

Das interkulturelle Bistro wurde von Schülern der Berufsvorbereitungsklasse BV1C (Schwerpunkt Ernährung) und ihrer Lehrerin Tanja Rauch betreut. Die Jugendlichen aus Syrien, Afghanistan, Pakistan, Somalia, Rumänien, Serbien und Russland hatten im vergangenen Jahr an der JPRS erfolgreich die Schulform »InteA« für jugendliche Flüchtlinge absolviert.

Jetzt streben sie in der BV-Klasse den Hauptschulabschluss an.

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