11. Oktober 2017, 20:17 Uhr

Filmreihe soll weiterlaufen

11. Oktober 2017, 20:17 Uhr
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Aus der Redaktion
Erster Stadtrat Dirk Antkowiak (l.), Peter Schubert und Lena Herget (Wirtschaftförderung) bei der Scheckübergabe. (Foto: pv)

Eine Spende in Höhe von 1000 Euro überreichte Erster Stadtrat Dirk Antkowiak dem Sprecher des Bildungsforums Friedberg, Prof. Peter Schubert. »Wir wollen einen Beitrag zur Fortführung der Filmreihe ›Kunst und Kultur‹ im Kino-Center Friedberg leisten«, sagte Antkowiak.

Das Bildungsforum, eine Initiative des Stadtmarketing- und Verkehrsvereins und Plattform für aktuelle Bildungsfragen, zeigt seit 2011 in Kooperation mit Kinobetreiber Hans-Albert Wunderer besondere Kinofilme. »Den ersten haben wir im November 2011 gezeigt. Es war ›Gerhard Richter Painting‹ von Corinna Belz, die den Künstler in seinem Atelier besuchte«, erinnert sich Schubert.

Bis heute hat das Bildungsforum mehr als 50 Filme angeboten, zuletzt »Hugo Cabret«. Schubert: »Wir suchen Filme von besonderer Bedeutung aus, die sonst in Friedberg vielleicht nicht zu sehen wären.« Wunderer habe die Filmwünsche immer vorbehaltlos erfüllt. »Er ist dabei finanziell stets ein Risiko eingegangen, denn das Filmangebot bleibt bis heute eine kulturelle Nische für eine überschaubare Gruppe von Filmenthusiasten.« Schubert als Sprecher des Bildungsforums lädt stets per Pressemitteilung und E-Mail-Verteiler die Filmbegeisterten ein und gibt vor jeder Filmvorführung eine inhaltliche Einführung in das Thema.

Darüber hinaus gibt es eine weitere gelungene Kooperation zwischen Bildungsforum, Kinobetreiber und Stadt – das alljährlich im Rathauspark stattfindende Open-Air-Kino, das auch im kommenden Jahr in gewohnter Weise durchgeführt wird. Schubert und die Friedberger Filmbegeisterten fragen sich natürlich, was aus ihrer Filmreihe wird, wenn das Kino-Center im Januar 2018 schließt. »Dank der finanziellen Unterstützung der Stadt sind die letzten Filme nun gesichert. Die Liste unserer Filmwünsche ist noch lang. Wir denken natürlich an den Fortbestand unserer Filmreihe«, sagt Schubert. »Kino bedeutet ja traditionell nicht nur, bewegte Bilder zu betrachten, sondern ist im besten Fall auch ein Erlebnis in einem besonderen Raum.« Gemeinsam mit der Stadt arbeite man bereits an einem Konzept für die Filmreihe nach der Schließung des Kino-Centers. Die Filmreihe werde auf jeden Fall fortgeführt. Zwei erste Veranstaltungsorte sind bereits favorisiert: eine Sommer- und eine Wintervariante. »Sie können auf uns zählen. Wir werden gemeinsam mit Ihnen dafür sorgen, dass die Filmenthusiasten auch weiterhin Kunst und Kultur in Friedberg geboten bekommen – sei es in einem Kinoneubau oder in einer bestehenden Einrichtung«, sagte Dirk Antkowiak abschließend.



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