06. November 2018, 20:51 Uhr

Feridun Zaimoglu liest aus Mandelas Gefängnisbriefen

06. November 2018, 20:51 Uhr
Feridun Zaimoglu

Es ist ein literarisches Buchereignis, es ist ein Monument der Menschlichkeit: Im Kampf gegen die Rassentrennung in Afrika nahm Nelson Mandela alles in Kauf. Auch 27 Jahre in Haft. In der Gefangenschaft konnte er nur noch durch Briefe Kontakt zur Außenwelt halten. Diese Briefe, die nun erstmals veröffentlicht werden, zeigen Mandela so nah menschlich wie niemals zuvor. »Briefe aus dem Gefängnis« – daraus liest der renommierte Schriftsteller Feridun Zaimoglu bei »Friedberg lässt lesen« am Montag, 12. November, um 20 Uhr, im Theater Altes Hallenbad.

Aus den Briefen spricht der Mann, der seine Frau und Kinder zärtlich liebt, der das Leben in Freiheit bitter entbehrt und den doch keine Macht der Welt zu beugen vermag. In einer Zeit, in der die Welt ihren moralischen Kompass verloren zu haben scheint, erinnern Mandelas Briefe daran, dass Freiheit und Gerechtigkeit nicht verhandelbar sind. Aus Anlass des 100. Geburtstages von Mandela ist nun erstmals eine Auswahl von 250 Briefen aus dem Gefängnis erschienen, herausgegeben von der Nelson-Mandela-Foundation, von denen 90 Prozent bislang unveröffentlicht waren. (Foto: Melanie Grande)

Karten gibt es bei der Buchhandlung Bindernagel, der Ovag, im Bibliothekszentrum Klosterbau, der Sparkasse Oberhessen oder unter Tel. 0 60 31/68 48 11 13.

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