31. August 2017, 18:45 Uhr

Felix Freitag radelt am besten

31. August 2017, 18:45 Uhr
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Aus der Redaktion
Die Polizisten Dirk Weickert (v. l.) Daniela Weigert und Annette Horhäuser zeichnen gemeinsam mit Ovag-Direktor Rolf Gnadl, Christa Reichert, Jürgen Jakobi und Schatzmeister Heinz Euler Lea Brochhagen, Jule Schambacher und Felix Freitag aus.

Die besten Viertklässler aller Wetterauer Grundschulen haben sich bei der Jugendverkehrsschulmeisterschaft gemessen. Die Polizeibeamten der beiden Jugendverkehrsschulen hatten sich das ganze Jahr über die besten Radfahrerinnen und Radfahrer ausgesucht, die Verkehrswacht Wetteraukreis lud sie auf den Schulhof der Brüder-Grimm-Schule in Dorheim ein. 13 Kinder kamen mit ihren Eltern und Geschwistern.

Grundlage für die Teilnahme waren die Fahrradprüfungen in den jeweiligen Grundschulen. Die Polizeibeamten der Polizeistationen Friedberg und Büdingen, die diese Prüfungen vor Ort mit rund 150 Klassen und insgesamt fast 3000 Schülern auf die Beine gestellt hatten, notierten die Leistungen und Mängel. Dadurch ließen sich die Besten ermitteln, die dann zu diesem Wettbewerb nach Dorheim eingeladen wurden.

Polizei bemängelt Defizite

Die Teilnehmer mussten drei Aufgaben bewältigen. Zuerst ging es darum, möglichst fehlerfrei einen Teil des Jugendverkehrsschulparcours zu schaffen – beispielsweise richtiges Linksabbiegen mit entsprechendem Handzeichen und Schulterblick oder das Vorbeifahren an Hindernissen. Nur wer diesen Teil fehlerfrei bewältigte, hatte eine Chance auf eine Top-Platzierung. Dann standen Geschicklichkeitsübungen auf dem Fahrrad an. Unter anderem waren ein Spurbrett, ein Schrägbrett und eine Wippe zu meistern. Schwierig waren auch das Aufnehmen eines Tennisballs während der Fahrt und das gezielte Ablegen des Balles auf einer kleinen Fläche. Schließlich sollten die Zehnjährigen beim sogenannten Schneckenrennen eine Wegstrecke so langsam wie möglich zurücklegen.

Es zeigte sich, dass die Spitzenleistungen immer besser werden. Gleichwohl beklagten die vier Beamten der Wetterauer Jugendverkehrsschulen, dass es in praktisch jeder Klasse, die sie unterrichten, Kinder gebe, die rein motorisch nicht in der Lage seien, den Anforderungen an die Praxis im Straßenverkehr zu genügen.

Staatsminister Axel Wintermeyer unterstützte die Veranstaltung in diesem Jahr als Sponsor, ebenso die Ovag, die Geld spendete, und die Schirmherrschaft übernahm Christa Reichert, zweite Vorsitzende der Verkehrswacht, und der für die Organisation verantwortliche Polizeibeamte Jürgen Jakobi überreichten Urkunden und Sachpreise. Den ersten Preis, ein Fahrrad, holte sich Felix Freitag von der Georg-August-Zinn-Schule in Düdelsheim. Er hatte den Parcours fehlerlos absolviert, die zweitbeste Leistung beim Geschicklichkeitsfahren gezeigt und eine Spitzenzeit im Langsamfahren aufgestellt. Den zweiten Rang erreichte Jule Schambacher von der Stadtschule Bad Vilbel, auf den dritten Platz kam Lea Brochhagen von der Keltenbergschule Glauburg. (Foto: pv)



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