07. Oktober 2019, 19:11 Uhr

Farbenpracht zurückbringen

07. Oktober 2019, 19:11 Uhr
Avatar_neutral
Aus der Redaktion
Mandatsträger der CDU nehmen den Zustand der Lärmschutzmauer zwischen Rosenstraße und Sportplatz in Augenschein. (Foto: pm)

»Warum ist die Stadt nicht dazu in der Lage, die Mauer zu bepflanzen?« Diesen Kommentar einer Bürgerin bemerkte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Holger Hachenburger kürzlich auf Facebook. Die Antwort ist kurz: Dies wurde seit 2007 bereits dreimal initiiert. Die Rede ist von der Lärmschutzwand, die den Sportplatz vom Neubaugebiet Rosenstraße trennt und, so die CDU, vor allem für eins sorge: für Ärger.

Die Fraktion hatte sich bereits im Vorfeld darauf verständigt, einen Antrag für die Stadtverordnetenversammlung vorzubereiten. Hiernach soll zunächst mit der verantwortlichen Fachfirma geklärt werden, warum die letzte Bepflanzung im Jahr 2013 ihren Zweck nicht erfüllt hat und wie ein ansehnliches und farbenprächtiges Bild dauerhaft gewährleistet werden kann. Vor sechs Jahren wurden sogenannte Steinpflanzen als optimale Lösung angepriesen. Diese sollten kein Wasser verbrauchen, pflegeleichter und vor allem ein optischer Hingucker sein. »Doch die Illusion währte nicht lange«, erinnert sich der Parteivorsitzende.

Zudem soll jetzt über alternative Optionen gesprochen werden. Hachenburger: »Wenn eine dauerhafte Begrünung nicht funktioniert oder Pflanzen teils auch binnen kürzester Zeit aus dem Aufbau gerissen werden, müssen andere Varianten diskutiert werden.« Dies könne eine unspektakuläre Verkleidung, aber auch eine kreative Lösung sein. Daher möchte die CDU, dass sich auch Bürger oder Projektgruppen wie Universitäten oder Hochschulen einbringen können. In jedem Falle sei das Konzept mit den betroffenen Anwohnern abzustimmen.

Ziel sei es, im Jahr 2020 eine solide Lösung umzusetzen, um die Wand ansehnlich zu gestalten und Folgekosten zu vermeiden.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos