14. August 2018, 21:16 Uhr

FDP kritisiert Dauer der Bauarbeiten

14. August 2018, 21:16 Uhr

Gemeinsam mit dem heimischen FDP-Stadtverordneten und Landtagskandidaten Tillmann Weber hat der Wetterauer FDP-Landtags- und Kreistagsabgeordnete Dr. Jörg-Uwe Hahn in der Sommerpause die Wettertalschule in Rödgen besucht. Begrüßt wurden die Freien Demokraten von Schulleiterin Katharina Merkel und Schulamtsdirektor Johannes Altmannsberger. Mehr als 180 Schüler in den zwei eigenständigen Standorten Rödgen und Schwalheim werden derzeit in der Wettertalschule unterrichtet. Man sei auch für die am Goldstein wohnenden Bad Nauheimer Grundschüler zuständig, die einen beleuchteten und angenehmen und damit den Regeln entsprechenden Schulweg hätten.

Auf fast vollständiges Unverständnis stieß bei den Liberalen »die Tatsache, dass der dringend nötige Neubau zur Erweiterung der Wettertalschule nicht bis zu den Sommerferien 2019 endlich verbindlich fertig« sein werde, wie es in einer FDP-Pressemitteilung heißt. Auch wenn darauf hingewiesen worden sei, dass entsprechende Umplanungen noch vorgenommen werden mussten, so »ist es für mich unerträglich, dass der Bau einer derart überschaubaren Maßnahme weit über 18 Monate dauert. Im Mai 2017 wurde bereits das Raumprogramm für die Grundschule beschlossen, im Herbst 2018 sollte alles fertig sein. Der damalige Schuldezernent und heutige Landrat versprach anlässlich eines Besuches im Februar, dass zum Schuljahreswechsel 2018/2019 alles fertig sei. Nun müssen wir hören, dass ganz offensichtlich der Bau so lange dauert, dass auch diese Aussage wieder in Gefahr ist«, zeigte sich Hahn empört.

Beide Gäste wünschten der Schule, dass jedenfalls das Schulfest im kommenden Jahr auf dem Schulgrundstück stattfinden und damit die Schulgemeinde nach den sehr belastenden Bauarbeiten wieder zusammengeführt werden könne. »Oder findet das auch im Bürgerhaus statt?«, fragte sich Weber.

Neben dem üblichen Angebot fühle sich die Wettertalschule als gesundheitsfördernde Schule, die sowohl im Unterricht, als auch begleitend, und mit von außen angebotenen Leistungen zu dem Themenbereich aktiv unterstütze, erklärte Merkel. Auf Nachfrage Hahns zur Lehrerversorgung konnte die Schulleiterin nur deutlich machen, dass es genügend Lehrer gebe, man sich darüber nicht beschweren könne. Im Zusammenhang mit der IT-Ausstattung in der Schule, hier sind auch entsprechende Beamer und ein Laptopkoffer vorhanden, stellten alle Beteiligten fest, dass gerade Grundschule es leisten müsse, »dass die Kinder auch tatsächlich lesen und schreiben lernen«. Hahn machte deutlich, dass er bei seinen Schulbesuchen immer mehr überrascht sei, welche »IT-Gläubigkeit« auch in den Schulen einziehe. »Ich kann nicht twittern oder auf Facebook arbeiten, ich kann keine Mails versenden, wenn ich nicht lesen und ordentlich schreiben kann. Dieses muss Schule vermitteln, auch sollte der Hinweis auf Bücher und den haptischen Genuss des Gelesenen nicht fehlen«, machten Weber und Hahn klar.

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