31. Mai 2019, 18:27 Uhr

Experte soll Kita-Standort prüfen

31. Mai 2019, 18:27 Uhr
Kinder gibt es in Florstadt offenbar mehr als Räume für deren Betreuung. (Symbolfoto: dpa)

Die Stadt Florstadt wird trotz der Erweiterung ihrer Kindertagesstätten in Nieder-Florstadt und Stammheim nicht um weitere Neubauten für die Kinderbetreuung herumkommen. Vier Standorte für einen Neubau liegen auf dem Tisch. Die möglichen Alternativen soll nun ein unabhängiger Projektsteuerer prüfen. Das beschlossen die Stadtverordneten bei ihrer letzten Sitzung und beauftragten den Magistrat mit der Ausschreibung. Sie folgten damit einer Empfehlung der Ausschüsse.

Um das Angebot an Kinderbetreuung zu vergrößern, wurde bereits ein Anbau an die Kita »Nachtweide« in Nieder-Florstadt gesetzt und die Kita in Stammheim deutlich zum Nachbargebäude vergrößert. Derzeit sind aber dennoch zwei Gruppen ausgelagert: eine im Gymnastikraum der Sporthalle, eine andere im Personalraum der Kita »Lummerland«.

Neutralität gefordert

Auch wenn beides nur zeitlich begrenzt genehmigte Interimslösungen sind, stehen sie unter besonderen Auflagen hinsichtlich der Betriebsgenehmigung durch die Fachaufsicht. Kurzfristig, so die derzeitige Lage, müssen sogar drei Gruppen mit Kita-Kindern untergebracht werden. Der richtige Zeitpunkt für Magistrat und Verwaltung also, die Stadtverordneten in Sachen Vorplanung, Grundstückssuche und Architektenwahl mit ins Boot zu holen.

Bereits in der letzten Sitzung im April waren vier mögliche Standorte aufgezeigt und zur Beratung in den Haupt-, Finanz-, Wirtschafts- und Sozialausschuss überwiesen worden. Dort einigte man sich zwar nicht auf einen der Standorte, aber auf den Vorschlag, einen Projektsteuerer einzusetzen, der sich mit den vier Flächenalternativen befassen soll. Die Ausschussempfehlung nickten die Stadtverordneten ab.

Gudrun Neher (Grüne) und Christel Schmidt (CDU) machten deutlich, dass die Projektermittler neutral und unvoreingenommen den besten Standort auswählen sollen. Stefan Lux (SPD) sprach von einem Glücksfall, gleich vier Standorte zur Auswahl zu haben, was zu einer Prioritätenliste führen könnte, sollte ein neuer Kindergarten nicht ausreichen. Lux: »Gut, dass wir diese Zukunftsoptionen haben.« Bürgermeister Unger machte deutlich, dass der Bauverwaltung im Rathaus für diese Standortfindungen die Kompetenz fehle. Grundsätzlich liege die finale Entscheidung beim Stadtparlament. Ihren Antrag zur Planung weiterer Kindertagesstätten in Florstadt zogen die Grünen nach der Ausschusssitzung zurück.

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