20. Februar 2019, 19:11 Uhr

Ewald Heutzenröder wird 75 Jahre alt

20. Februar 2019, 19:11 Uhr
Ewald Heutzenröder hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten. (Foto: sl)

Ewald Heutzenröder, ein waschechter Familien- und Vereinsmensch, feiert am heutigen Donnerstag, 21. Februar, seinen 75. Geburtstag. Der Jubilar wurde in Leidhecken geboren, wo er zur Schule ging, in den 1960er Jahren seine spätere Frau Luise kennenlernte und auch viele Jahre lebte, bevor es die beiden nach Nieder-Florstadt zog. 1970 wurde Hochzeit gefeiert; das Paar bekam zwei Söhne, von denen einer bereits verstorben ist. Ein Enkelkind verschönert dem Paar das Leben.

Heutzenröder hat viele Jahre bei verschiedenen Unternehmen »auf dem Bau« gearbeitet, war im Frankfurt im Gleisbau tätig, arbeitete bei Autoteile Roth in Beienheim und war später bis zu seiner Rente im Bauhof der damals noch Gemeinde Florstadt angestellt.

1967 gehörte er zu den Gründern des Geflügelzuchtvereins Leidhecken und war mehr als 30 Jahre lang dessen Vorsitzender. Damit begann eine nicht alltägliche Funktionärskarriere, denn Heutzenröder war über viele Jahre Jugendobmann im Verein und 31 Jahre Kreisjugendobmann im Kreisverband Wetterau der Rassegeflügelzüchter, außerdem 28 Jahre Vorsitzender des Sondervereins für Züchter von Altenburger Trommeltauben, Gruppe Hessen. In beiden Vereinen ist er längst Ehrenmitglied und Ehrenvorsitzender. Als Not am Mann war, wurde er wieder Vorsitzender des GZV Leidhecken und zweiter Vorsitzender bei den »Altenburgern«.

Heutzenröder gehört seit 57 Jahren der Feuerwehr Leidhecken an, erhielt das Goldene Brandschutzehrenzeichen und 2001 den Landesehrenbrief. Über 15 Jahre war er zudem in der Mundartgruppe aktiv, mit der er 2012 den Ehrenamtspreis der Florstädter SPD erhielt. Seit über 40 Jahren ist Heutzenröder zudem Mitglied im GZV Bingenheim, 2007 wurde er zum Meister der Rassegeflügelzüchter des Landesverbands ernannt. Seit mehr als zehn Jahre engagiert er sich im Vorstand des VdK Nieder-Florstadt.

Bald steht die Goldhochzeit an

Selbst gezüchtet hat der Jubilar über 30 Jahre sehr erfolgreich Hühner und Tauben. Neben den Altenburger Trommeltauben waren das zuallererst Zwerg-Gold- und Zwerg-Silberbrakel. Auszeichnungen, Pokale und Bänder füllen mehrere Kartons. Durch das Hobby hat er viele Menschen und Städte kennengelernt. Glück und Pech lagen oft nah beieinander. Umso trauriger macht es den Jubilar, wenn der Nachwuchs ausbleibt. Es sei eben eine sehr verantwortungsvolle Arbeit mit Lebewesen. Seine Hoffnung liegt auf Quereinsteigern im mittleren Alter.

Alters- und gesundheitsbedingt will er in Zukunft kürzer treten. Im Mai wird er für 50-jährige Parteizugehörigkeit in der SPD geehrt; im nächsten Jahr steht die goldene Hochzeit mit Gattin Luise an, die sich am meisten über ein Urenkelchen freuen würde.

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