06. November 2019, 19:01 Uhr

Europa lebt in der Kunst

06. November 2019, 19:01 Uhr
Insgesamt haben bei der Kunstausstellung neben den 14 »Kranichen« auch zwölf ausländische Künstler ihre Werke gezeigt. (Fotos: pv)

Die 20. Künstlertage unter dem Motto »Europa 2 - Die Kraniche fliegen« sind vorbei, und der Vorstand des Kunst- und Kulturkreises »Kraniche« zog bei seiner Sitzung für die diesjährige Ausstellung ein ausgesprochen positives Resumee. Erstmals waren bei der Jahresausstellung Künstler aus den Partnerstädten der Stadt Florstadt sowie eine Künstlerin aus Österreich beteiligt, die mit ihren Kunstwerken die Ausstellung sehr bereichert haben. Insgesamt haben bei der Kunstausstellung neben den 14 »Kranichen« auch zwölf ausländische Künstler und Künstlerinnen ihre Werke gezeigt (die WZ berichtete ).

Es wurde ein Malwettbewerb mit Schülern der Karl-Weigand-Schule zum Thema Europa veranstaltet. Die fünf besten Arbeiten wurden während der Ausstellung gezeigt und prämiert. Zusätzlich wurden zwei Sonderpreise vergeben, da die Bewertung bei all den hervorragenden Arbeiten sehr schwer fiel. »Besonderer Dank gilt den Vertreterinnen der Schule, die sich stark engagiert haben und auch Teil der Jury waren«, sagt Peter Arnold, Mitglied des Vorstandes der Kraniche. Hervorgehoben werden müsse seiner Ansicht nach auch der Partnerschaftsverein Florstadt unter Federführung von Silke Zettl, ohne deren Hilfe und Unterstützung, eine so reibungslose Betreuung der ausländischen Gäste nicht möglich gewesen wäre. Bürgermeister Herbert Unger war auch in diesem Jahr wieder Schirmherr und hat die Eröffnung der Ausstellung in Anwesenheit von Landrat Jan Weckler vorgenommen.

Höhepunkt der Ausstellung war die Kunstnacht. Staatsministerin Lucia Puttrich hielt an diesem Abend die Laudatio und ging sehr ausführlich auf das Thema Europa ein. Die Künstler stellten ihre Kunstwerke zum Thema erstmals der Öffentlichkeit vor. Puttrich nahm sich bei einem Rundgang viel Zeit und ließ sich ausführlich die Werke von den jeweiligen Künstlerinnen und Künstlern erklären. Während der Künstlertage wurden Workshops zum Thema Aquarell- und Pastellmalerei angeboten, die großes Interesse geweckt haben. Hier konnte man miterleben, wie völlig ungeübte Menschen und auch Kinder, in spielerischer Weise an das Medium Malerei heran geführt wurden. Musikalisch begleitet wurde die Ausstellung von Saxofon-Spielern der Musikschule Bad Nauheim.

»Die diesjährige Ausstellung zeichnete sich durch die wirklich interessanten und ganz unterschiedlichen Kunstwerke aus«, sagt Arnold. Maßgeblichen Anteil hatte hier auch der Austausch mit den ausländischen Künstlern, der trotz mancher sprachlichen Probleme reibungslos geklappt habe, für alle eine wunderbare Erfahrung gewesen sei und sicherlich eine Fortsetzung finden werde.

»Erste Freundschaften haben sich ergeben, Europa lebt auch hier«, fasst Arnold zusammen. Das gesellige Beisammensein nach den Ausstellungstagen mit gemeinsamem Kochen und der Ausklang mit dem »Hessischen Buffet« im Restaurant Schloss Ysenburg habe zum guten Verlauf der Ausstellung beigetragen.

Alles in allem bleibe festzuhalten, dass eine solche Veranstaltung ohne den großen Einsatz einzelner Mitglieder des Vereins, speziell durch den gesamten Vorstand, nicht möglich gewesen wäre. Die große Zahl der Besucher an allen Tagen sowie die vielen positiven Rückmeldungen seien Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit.

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