18. November 2018, 18:41 Uhr

Erstmal was zum Aufwärmen...

18. November 2018, 18:41 Uhr

Pünktlich zum 27. Martinsmarkt hinter den Klostermauern hatte sich am Wochenende das rechte vorweihnachtliche Wetter eingestellt. Es war kalt, aber sonnig und trocken. Da waren Kinderpunsch, Feuerzangenbowle und Glühwein gerade die richtigen Getränke zum Aufwärmen. Das Gelände füllte sich in den späten Nachmittags- und den frühen Abendstunden. Viele Aussteller waren bereits weihnachtlich gekleidet.

Die Gäste verzeichneten beim ersten voradventlichen Markt der Region einige Neuerungen. Ein kleines Kinderkarussell zog erstmals seine Zirkel. Die Jugendfeuerwehr zündete diesmal kein Lagerfeuer an. Der Orgelverein war zwar mit seinem Weinstand anwesend, verzichtete aber auf eine Präsentation seiner Aufgaben und Leistungen sowie auf seinen Verkauf von Orgelpfeifenpatenschaften im sogenannten Türmchen, dem Pavillon.

Beim Markt im südwestlichen Teil des Klosterparks fehlte diesmal eine Bläsergruppe, welche die Anhänger Sankt Martins bei ihrem Umzug begleitet hätte.

Um 21 Uhr ist Schluss

Die informelle einheimische Auswahlgruppierung »Vereinigte Laternenbläser«, die vor einigen Jahren eigens für die beiden Ilbenstädter Martinsumzüge aus Mitgliedern verschiedener Orchester in Bönstadt, Kaichen, Friedberg und Ober-Wöllstadt gebildet worden war, hatte keine Zeit. Auswärtige Ensembles, die angesprochen wurden, mussten ebenfalls absagen.

Es wurden an den Ständen der Vereine und von Privatpersonen heiße Speisen und Getränke, Weihnachtsartikel, Bastelsachen, Schmuck, Dekorationsartikel und vieles mehr angeboten. Backwaren, Feuerzangenbowle und Glühwein sorgten für eine vergnügte Stimmung. Als das Geläut der sieben Glocken aus den nahen Basilika-Türmen verklungen war, zog Sankt Martins Gefolgschaft einmal rund um die Klostermauer, dann erhielten die Kinder Brezeln. Als Preise in der Tombola standen ein Fresskorb und Gutscheine für Restaurantbesuche bereit.

Da der Markt im Park des nahen Hauses Sankt Gottfried, der Familienbildungsstätte des Bistums Mainz, stattfindet, muss er wegen dessen Gäste, die nachts in Ruhe schlafen wollen, gerade zur besten Zeit, um 21 Uhr, schließen. Viele gutgelaunte Besucher ziehen dann zu informellen Post-Martinsmarkt-Partys.

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