07. Februar 2019, 20:32 Uhr

Einzigartige Akustik in der »Elphi«

07. Februar 2019, 20:32 Uhr
Schon die Anordnung der Sitzplätze in der Hamburger Elbphilharmonie auf verschiedenen Ebenen ist außergewöhnlich. (Foto: pv)

Von der einzigartigen Akustik im Großen Saal der Elbphilharmonie in Hamburg konnten sich jetzt Mitglieder und Gäste des Kulturkreises Großgemeinde Ranstadt selbst überzeugen. Dem Vorsitzenden des Kulturkreises, Willy Schlenkrich, war es mit Unterstützung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft gelungen, für eine Veranstaltung ein begrenztes Kontingent der begehrten Karten zu sichern, um Interessierten den Besuch dieses besonderen Konzerthauses zu ermöglichen.

60 Teilnehmer fuhren für zwei Tage nach Hamburg. Nach einem Zwischenstopp für ein Frühstück wurde eine Mittagspause im Restaurant »Alter Ratskeller« in Celles Altstadt eingelegt. Der Ratskeller, sonst sonntags geschlossen, hatte extra für die Kulturkreisgruppe seine Tore geöffnet. In Hamburg angekommen wurde die Gruppe zu einer geführten Plaza-Besichtigung vor der Elbphilharmonie bereits erwartet. In drei Gruppen aufgeteilt wurden die Teilnehmer dann von ihren jeweiligen Gästeführern über Details zur Entstehung der »Elphi« und den architektonischen Besonderheiten des Gebäudes aufgeklärt. Danach ging es über die 82 Meter lange gebogene Rolltreppe, die »Tube«, zur Plaza, auch bekannt als öffentliche Aussichtsplattform in der Elbphilharmonie. Von dort kann man aus verschiedenen Standorten einen herrlichen Rundumblick auf die Stadt und den Hafen genießen.

Voller Vorfreude wurde der Große Konzertsaal, der 2100 Zuschauern Platz bietet, aufgesucht. Schon die Anordnung der Sitzplätze auf verschiedenen Ebenen ist außergewöhnlich. Kein Zuschauer sitzt weiter als 30 Meter vom Dirigenten entfernt. Auf dem Programm stand die Preisträger-Gala mit der Kammerakademie Potsdam unter der Leitung von Douglas Boyd und den jungen Musikern und Sängern Elena Harsányi (Sopran), Elisabeth Brauß (Klavier), Friedrich Thiele (Violoncello) und Stefan Astakhov (Bariton), die für ihre herausragenden Leistungen in den letzten Jahren mit Preisen bedacht wurden. Präsentiert wurden im ersten Teil Werke von Mozart und Tschaikowski.

Restlos begeistert

Nach der Pause wurde die Ouvertüre zur Mozart Oper »Don Giovanni,« gespielt , die immer wieder als »Oper aller Opern« bezeichneten wird. Im Anschluss sangen Stefan Astakhov (Bariton) und Elena Harsányi (Sopran) die Arien zu Don Giovanni, um dann mit Rossinis Oper »Il barbiere di Siviglia« und der Arie »Largo al factotum«, Cavantine des Figaro einen weiteren Höhepunkt darzubieten.

Den Abschluss bildete das Konzert für Klavier und Orchester Nr.2 g-Moll von Camille Saint-Saëns. Die Besucher waren begeistert und sparten nicht mit Lob und lange anhaltendem Applaus.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen konnten sich die Teilnehmer entscheiden, ob sie eine geführte Stadtrundfahrt unternehmen oder das Miniatur-Wunderland, die größte Modelleisenbahnanlage der Welt, besuchen. Schließlich rundete ein Mittagessen im Fischrestaurant »Fischerhaus« das Programm ab.

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