28. April 2017, 20:03 Uhr

Einmaliges Theaterstück für Weltoffenheit

28. April 2017, 20:03 Uhr

Die Szenen sind von beklemmender Aktualität: »Bügeda, Bügeda« skandieren die rechten Aktivisten in Büdingens Straßen, unterstützt von bedrohlichem Trommeln. »Bürger gegen das Asylantenheim!« Mit seinem Stück »Ayrick und Julia. Liebe überwindet Grenzen« und dem zugehörigen Theaterprojekt greift Regisseur Markus Karger brandaktuelle Themen und Fragen, Ängste und Perspektiven auf. Es soll um Risse gehen, die sich quer durch die Gesellschaft zu ziehen drohen.

Im September startete das Projekt unter dem Leitwort »Büdingen ist weltoffen. Nachbarschaft leben – Tag für Tag«. Agiert doch mit Mosayeb Amiri, genannt »Ayrick«, der aus der Stadt Busher im Iran nach Büdingen floh, ein junger Mann aus ihrer Mitte in der Titelrolle. Julias Romeo ist bei Karger ein begabter Breakdancer, der gemeinsam mit seinem Kollegen Ajhaj Mohamad Ammar (aus Damaskus in Syrien) ein internationales Fest bereichert. Neben den Breakdancern wirken der Frauenchor 1956 Büdingen unter der Leitung von Inge Böckel, die Danze-Liut als Tanzgruppe des Mittelaltervereins und »Drums alive« mit.

»Ayrick und Julia« kommt am Samstag, 29. April, 19 Uhr in der Mehrzweckhalle der Schule am Dohlberg erstmalig und vorerst einmalig zur Aufführung.



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