03. Juni 2019, 19:57 Uhr

Eine Region im Aufbruch

03. Juni 2019, 19:57 Uhr

Der Wetteraukreis zählt als Teil der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main zu den dynamischsten Räumen in ganz Hessen. Der positive Trend macht sich inzwischen auch in den ländlichen Gebieten bemerkbar. Doch diese Entwicklung sollte nicht ungesteuert, sondern ziel- und potenzialgerichtet verlaufen. Wie Städte und Gemeinden den Herausforderungen der Zukunft begegnen und gleichzeitig Chancen nutzen können, erfahren Bürger, Betriebe und Vereine beim nächsten Regionalforum der LEADER-Region Wetterau/Oberhessen am Donnerstag, 13. Juni, um 18.30 Uhr im Bürgerhaus Ortenberg. Dazu laden die Wirtschaftsförderung Wetterau und der LEADER-Beirat ein, in Kooperation mit dem Verein Oberhessen und dem Verein Wirtschaft.Regionalentwicklung.Wetterau.

Als Einstieg ins Thema wird Oliver Schmidt von der Wirtschaftsförderung zeigen, wie sehr die Region sich momentan im Aufbruch befindet: Er wird die aktuellen Konjunkturdaten vorstellen. Dabei wird deutlich werden, dass der Wetteraukreis in allen Teilräumen wächst.

Danach wird Dr. Björn Hekmati von der TU Darmstadt aufzeigen, warum Stadt- und Dorfentwicklung einen Plan braucht - und wie dieser aussehen kann. Seine Überzeugung ist: Wir brauchen mehr Räume zum Wohnen und für Gewerbe, doch müssen diese nicht zwangsläufig neu geschaffen werden. Stattdessen lenkt Hekmati den Blick auf den Bestand, auf Brachflächen, auf Leerstände oder mindergenutzte Immobilien, die für ihn ein großes Potenzial bedeuten.

Ein gelungenes Beispiel dafür stellen die Architekten Johanna Sophie Zimmer und Leon Gierhardt vor. Das »Alte Gymnasium« in Nidda stand Jahrzehnte leer. Nun entstehen dort 25 barrierefreie Wohneinheiten.

Konkret ist auch der Beitrag von Florian Herrmann. Der Projektmanager des Vereins Oberhessen informiert über den Stand des LEADER-Vorhabens einer Dorfakademie.

Eine neue Generation übernimmt Verantwortung im regionalen Handwerk: Das beweisen der Dachdecker- und Zimmermeister Timo Georg Knaupp (Wölfersheim) und der Steinmetzmeister Martin Röhling (Nidda). Beide sind gute Beispiele dafür, wie Betriebe mit innovativen Ideen Erfolg haben können.

Interessant für alle Aktiven in der Dorfgemeinschaft: Angelina Fernando vom Regionalmanagement wird erstmals das neue und erweiterte Förderspektrum für ländliche Regionen in Hessen vorstellen, das noch in diesem Jahr greifen soll. »Das ist eine Zäsur in der Fördersystematik des Landes und bedeutet eine Verbesserung für die ländliche Entwicklung«, erklären Bernd-Uwe Domes und Klaus Karger, die Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung. So werde es künftig beispielsweise möglich sein, über das sogenannte Regionalbudget auch kleinere Aktivitäten und Projekte in der Region zu fördern.

Das Forum ist öffentlich, die Teilnahme kostenfrei, anmeldung@wfg-wetterau.de.

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