11. Mai 2017, 20:11 Uhr

Eindrücke aus Südostasien

11. Mai 2017, 20:11 Uhr
Kambodscha und Vietnam an einem Tag: Die Friedberger Hausfrauen sind von den Eindrücken der Kultur begeistert. (Foto: pv)

Das Vorstandsteam des Hausfrauenverbandes Friedberg hatte seine Mitglieder und Gäste in die Stadthalle eingeladen. Edgar v. Neufville nahm 40 Damen mit auf eine Reise voll faszinierender Eindrücke. Ohne Flugschein und Visa startete die Maschine nach Vietnam und Kambodscha, und wir waren dabei. Zunächst ging der Flug nach Hanoi, die Hauptstadt Vietnams. Die Reisegruppe durchstreifte diese quirlige, fremdartige Welt, in der die alten Traditionen noch stark gelebt werden.

Am nächsten Tag ging es zu einem der Höhepunkte dieser Reise, die 1994 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannte Halong-Bucht. Wir erlebten die erste Nacht auf einer Dschunke und die Bootsfahrt zwischen den fast 2000 bizarren Felsentürmen mit ihren malerischen Buchten und Grotten, ein Kunstwerk der Natur. Sehr beeindruckend, der Besuch einer Tropfsteinhöhle in einem dieser Inseltürme.

Ein weiteres Highlight, die alte Kaiserstadt Hue. Besonders sehenswert waren die Zitadelle und der Kaiserpalast mit der verbotenen Stadt. Er durfte früher nur von der Kaiserfamilie betreten werden. Weiter ging es über den Wolkenpass in das Gebiet des ehemaligen Südvietnams. In Hoi An erlebten wir das urige Markttreiben, prachtvolle Tempel und Sehenswürdigkeiten.

Von Danang aus ging der Flug nach Kambodscha, um in den nächsten beiden Tagen die weltberühmten Tempelanlagen von Ankor zu besuchen; es ist ein Eintauchen in eine großartige Kultur. Die Tempeltänzerinnen erfreuten mit ihrer Schönheit und Anmut. In Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas am Mekong, besuchten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt und erfuhren im Foltergefängnis der Roten Khmer von deren Schreckensherrschaft.

Bei einer mehrstündigen Schiffsfahrt erlebten wir schwimmende Dörfer, bevor wir zur Grenze von Kambodscha und Vietnam gelangten und wieder nach Vietnam einreisten. Chau Doc bezauberte mit weiteren reizvollen Tempeln, sattgrünen Reisfeldern und Wasserbüffeln. In Cai Rang stürzten wir uns in den riesigen schwimmenden Markt des Mekong-Deltas. Anschließend ging es weiter nach Saigon, die heutige Ho-Chi-Min-Stadt.

Hier erlebte man ganz besonders den funktionierenden Spagat zwischen Tradition und aufstrebender Moderne. Ein weiterer Tag führte nach Chu Chi, das Gebiet, in dem der Vietnamkrieg mit besonderer Härte stattfand. Nach einer Stadtrundfahrt mit Plätzen von historischer Bedeutung, fuhren wir für einige Tage nach Phan Thiet, ein zauberhaftes Feriengebiet am Meer mit endlosem weißen Strand.

Gerti Stern dankte Edgar v. Neufville für den schönen Nachmittag und die Vorführung dieser wunderschönen Reise mit den vielen faszinierenden Eindrücken. Von den Mitgliedern gab es sehr viel Applaus.



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