08. November 2019, 20:16 Uhr

Eindrucksvolle Filmkulissen

08. November 2019, 20:16 Uhr
Bilder wie das von Dunnottar Castle hat der Referent gezeigt. (Foto: pv)

Schottland bietet Besuchern zahlreiche Sehenswürdigkeiten und wundervolle Landschaften. Georg Steinhauer, der kürzlich einen Vortrag beim Steinfurther Heimat- und Geschichtsverein »Die Rosisten« gehalten hat, konnte die Besucher mit vielen Bildern und Geschichten begeistern. Eine kleine Whisky-Kostprobe durfte natürlich auch nicht fehlen. »Von Lochs und Glens« - frei übersetzt etwa »von Seen und Bergtälern« - lautete der Titel des Diavortrags.

Schauplatz von Massenmorden

Wie Georg Steinhauer erklärte, könne »Lochs« aber eigentlich zwei Dinge bedeuten: Wassergefüllte Bergtäler oder Meeresbuchten. Zweitere ziehen sich in Schottland unter anderem tief ins Land hinein. Der berühmteste See ist natürlich Loch Ness. Der größte ist Loch Lomond und landschaftlich der schönste vielleicht Loch Tay. Malerische Landschaften finde man hier überall und viele Wanderwege, wie etwa der »Speyside Whisky-Trail« bieten Besuchern weit mehr als eine schöne Aussicht.

Die Gäste zeigten sich an diesem Abend beeindruckt von den zahlreichen Bildern. Besonders beliebt waren die von den Glens, den malerischen Bergtälern. Darunter etwa Glen Coe im Nordosten Schottlands. Ein Paradies für Wanderer und eine spektakuläre Filmkulisse, in der beispielsweise »Braveheart« gedreht wurde. Aber auch ein gruseliger Ort, berichtete Georg Steinhauer. Schauplatz des berühmtesten Massenmordes in Schottland - dem »Massaker von Glencoe«, bei dem Mitglieder des Campbell-Clans 1692 über 30 Angehörige des McDonald-Clans ermordeten.

Die berühmte Zugstrecke über das Glenfinnan Viadukt, das durch die »Harry Potter«-Filme bekannt wurde, durfte natürlich auch nicht fehlen. Genau wie die vielen alten Schlösser und Burgen, die Schottland zu bieten hat. Darunter Eilean Donan, Dunnottar Castle oder Balmoral Castle, die Sommerresidenz von Elisabeth II., oder das Edinburgh Castle hoch über der Stadt. Hier gab es auch noch ein paar Eindrücke vom »Royal Edinburgh Military Tattoo«, dem größten Musikfestival Schottlands, zu sehen. In einer Pause und zum Ende des Vortrags gab es neben einem kleinen Snack zwei verschiedene schottische Single Malt Whiskey zur Verkostung.

Erste deutsche Rosenbaumschule

Der Beiname »Rosisten« bezieht sich auf eine alte Steinfurther Berufsbezeichnung. Die erste Rosenbaumschule Deutschlands, die in Steinfurth gegründet wurde, nannte sich »Gebr. Schultheis, Rosisten«. Mit dieser Namensgebung soll eine alte Tradition fortleben und zugleich einen der Schwerpunkte des Vereins definiert werden: die Beschäftigung mit der Geschichte des Rosenanbaus sowie der Kultivierung der Rose in der Gemeinde. Die heutige Bezeichnung für »Rosisten« lautet »Rosenanbauer«.

Der Verein macht es sich zur Aufgabe, sowohl die Vor- und Frühgeschichte Steinfurths als auch deren neuere Geschichte zu erforschen. Darunter gehört auch die Entschlüsselung alter Flurnamen. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei natürlich auf der Geschichte des Rosenanbaus.

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