28. März 2017, 20:18 Uhr

Ein heilloses Durcheinander

28. März 2017, 20:18 Uhr
Peter Raabe (Peter Niermann, r.) erleidet in der Badewanne seiner Geliebten Sarah Berg (Claudia Dahl) einen Hexenschuss. (Foto: bu)

Schon lange vor Saalöffnung hatte sich am Wochenende eine lange Schlange vor den Türen des Bürgerhauses in Oppershofen gebildet. Grund dafür war die Vorstellung des Stückes »Der Hexenschuss«, aufgeführt von der Laienspielgruppe des GV Concordia Rockenberg.

Kaum hatte sich die Tür geöffnet, strömte das Publikum herein und innerhalb weniger Minuten waren die Plätze im Bürgerhaus besetzt. Das Publikum wurde von der Bordcrew Anne Feltgen und Katja Bell-Preckel begrüßt und in das Stück eingeführt.

Die Zuschauer erlebten Peter Rabe (Peter Niermann), einen TV-Moderator mit eigener Show für Lebenshilfe, der inkognito seine verheiratete Geliebte Sara Berg (Claudia Dahl) besucht und in deren Badewanne einen Hexenschuss erleidet. Als nun die verschiedensten Leute in der Wohnung auftauchen, müssen sich er und seine Geliebte ein Feuerwerk an Lügen ausdenken, um diese brenzlige Lage zu überstehen.

Nicht nur die blinde Klavierstimmerin Frau Filzer (Cordula Geibel) bringt die Situation durcheinander, sondern auch der gerufene Notarzt Dr. Franke (Christof Kupfers). Die neugierige Nachbarin Petra Hase (Isabelle Klein) will natürlich auch unbedingt wissen, wer denn all die Leute sind, die ständig bei Familie Berg ein und aus gehen.

Der verfrüht zurückgekehrte Ehemann Leonhard Berg (Michael Radau) ist nicht nur mit dieser Situation überfordert, er ist auch noch darum bemüht, die betrunkene und schlafende Stewardess Annabelle (Alex Leu), die sich für ein Stelldichein mit einem Kollegen Leonhards die Wohnung der Familie Berg leihen wollte, in Schach zu halten. Als dann auch noch die Managerin Rabes, Grit Brandl (Birgit Langsdorf) auftaucht, scheint die Katastrophe unausweichlich.

Das Schlusswort hatte Birgit Langsdorf. Sie bedankte sich im Namen der gesamten Schauspielgruppe bei dem Team vom Bau des Concordia, das ein tolles Bühnenbild erstellt hatte. Bedanken konnten sich die Schauspieler bei ihrem Regisseur Christian Hermann, der für jeden die passende Rolle gefunden hatte und dafür sorgte, dass das Stück hervorragend beim Publikum ankam.

Wer das Stück John Graham sehen will, der hat am Wochenende, 1. und 2. April, Gelegenheit. Die Vorstellungen beginnen am Samstag um 20 Uhr und am Sonntag um 19 Uhr, Saalöffnung ist jeweils eineinhalb Stunden vorher. Karten unter Tel. 0 60 33/662 80.

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